Schulterschluss

OP-Absagen im KUK: UKH und andere Spitäler springen ein

Für die AUVA und das Kepler Universitätsklinikum ist dieser Schritt mehr als eine temporäre Maßnahme. 

. Im Oktober hatte das Kepler Uniklinikum (KUK) mitgeteilt, wegen Personalmangels von den rund 2.000 Eingriffen pro Monat 150 geplante Operationen absagen zu müssen. Der Grund ist ein akuter Personalmangel: Vor allem Anästhesisten und OP-Pfleger fehlen. 

Das KUK kann ab sofort monatlich bis zu 15 planbare orthopädische und traumatologische Eingriffe an das UKH überweisen.
„Diese Kooperation ist ein Best-Practice-Beispiel für trägerübergreifende Zusammenarbeit. Wir stellen die Versorgung der Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt. Jeder Eingriff, der früher stattfindet, ermöglicht eine schnellere Rückkehr in den Arbeitsprozess sowie in das selbstbestimmte Privatleben“, sagt Leonhard Zauner, Vorsitzender des AUVA-Landesstellenausschusses Linz.  

Auch andere Spitäler springen ein: Das Klinikum Rohrbach macht 17 Operationen pro Monat, das Klinikum Schärding bis zu 41. Ab März werden am Salzkammergut-Klinikum bis zu 21 Eingriffe durchgeführt.

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