Rückgang von 1,5 Mrd Euro auf 1,4 Mrd. Euro im laufenden Geschäftsjahr erwartet - "Transformationsprozess" des Unternehmens bringt Stellenabbau
Beim oberösterreichischen Spritzgießmaschinenbauer Engel mit Sitz in Schwertberg schrumpft der Umsatz voraussichtlich weiter. Laut Prognose des Unternehmens werde der Umsatz im laufenden Geschäftsjahr 1,4 Mrd. Euro betragen, hieß es in einer Presseaussendung am Freitag. Im Geschäftsjahr 2024/25 lag er bei 1,5 Mrd. Euro, nach 1,6 Mrd. Euro 2023/24 und 1,7 Mrd. Euro 2022/23. Die Entwicklung sei auf die allgemein "abgekühlte wirtschaftliche Lage" zurückzuführen.
Bereits Ende August wurde ein Sparprogramm bei Engel publik, was das Unternehmen auf Nachfrage der APA als Einleitung eines "Transformationsprozesses" bezeichnete. So sollen in den kommenden Jahren 10 bis 15 Prozent der Stellen im Angestelltenbereich wegfallen. Das Unternehmen "strebt darüber hinaus an, die Löhne und Gehälter in diesem Geschäftsjahr zu stabilisieren". Teile der Produktion sollen innerhalb des internationalen Produktionsverbundes verlagert werden, hieß es.
Aktuell beschäftigt die Engel Gruppe weltweit rund 7.000 Mitarbeitende, davon mehr als 3.000 in Österreich.