Mit "Lab7" startet das ISTA in eine neue Ära - mit mehr Raum, mehr Innovation und mehr Spitzenforschung für Österreich.
In Klosterneuburg fiel am heutigen Montag der Startschuss für drei Laborgebäude am ISTA-Campus - ein Meilenstein für die Spitzenforschung. Aktuell entstehen hier neue Labore, Büros und Gemeinschaftsräume. Die Bauwerke unter dem Namen "Lab7" bieten Platz für 30 Forschungsgruppen sowie Cafeteria, Health Center und Learning Center für mehr als 1.300 Mitarbeitende. Bei der Grundsteinlegung legten Vertreter von Bund, Land und Institut symbolisch eine Zeitkapsel ein.
Martin Hetzer, Präsident des Institute of Science and Technology Austria (ISTA), Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Sektionschefin für Wissenschaftliche Forschung und Internationale Angelegenheiten im Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung, Barbara Weitgruber, und ISTA Managing Director Georg Schneider.
Das ISTA in Klosterneuburg agiert bereits heute als Heimat von 90 Forschungsgruppen aus Naturwissenschaften, Mathematik und Computerwissenschaften. Bis 2036 soll das Institut auf 150 Gruppen und über 2.000 Personen wachsen, um sich dauerhaft in der Weltklasse zu etablieren. Lab7 ist der nächste Schritt in diesem Expansionsplan: In zwei weiteren Bauphasen bis 2034 entstehen zusätzliche Gebäude entlang einer neuen Campus Plaza.
Die drei oben erwähnten Gebäude bieten nach ihrer Fertigstellung über 25.000 Quadratmeter Nutzfläche, gefördert zu 75 Prozent vom Bund und zu 25 Prozent vom Land. Das Institut zieht Talente aus rund 80 Ländern an und sichert seine Forschung auch durch Drittmittel, etwa vom Europäischen Forschungsrat. Erst im Herbst wurde das VISTA Science Experience Center eröffnet, außerdem entsteht aktuell der neue Wirtschaftshof.