Österreichisches IS-Mädchen war Sex-Sklavin

Medien berichten

Österreichisches IS-Mädchen war Sex-Sklavin

Samra soll neuen IS-Kämpfern als Sex-Geschenk gedient haben.

Im April 2014 zogen die beiden Wienerinnen Samra und Sabina in den Dschihad in Syrien. Sie erlangten dadurch traurige Berühmtheit.  Sabina soll Ende 2014 bereits bei Kämpfen getötet worden sein. Und im November erfuhr ÖSTERREICH exklusiv, dass auch Samra in Syrien ihren Tod fand.

Als „Sex-Geschenk für neue Kämpfer“
Doch bevor Samra brutal totgeprügelt wurde, soll sie von ISIS in die Sex-Sklaverei gezwungen worden sein. Das berichten britische Medien. Eine Tunesierin, der die Flucht aus den Fängen der Terrormiliz gelang, soll diese Information an britische Behörden weitergegeben haben, berichtet „Mirror“.

Sie sei ebenfalls in dem Haus gefangen gehalten worden und habe mit Samra gemeinsam den IS-Kämpfern Sex-Dienste erfüllen müssen. Sie seien „Sex-Geschenke für neue Kämpfer“ gewesen.

Samra soll in Rakka ein Kind bekommen haben
Beide Mädchen waren in den 1990er-Jahren mit ihren Familien aus Bosnien geflohen und wurden offenbar in Wien von dem Hassprediger Ebu Tejma radikalisiert. Samra zog 2014 gemeinsam mit Sabina S. in den Dschihad. "Sucht nicht nach uns. Wir dienen Allah und werden für ihn sterben", schrieben sie damals via Social-Media-Accounts. Ein Satz, der jetzt offenbar zur traurigen Gewissheit wurde.

Allerdings: Es gab seit damals kaum gesicherte Informationen über ihr Schicksal. Samra soll in Rakka sogar ein Kind geboren haben.



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