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Pfingsten: Hier droht ab heute ein Verkehrs-Kollaps

Das Pfingstwochenende ist eines der stärksten Reisewochenenden des Jahres.  

Die erste große Reisewelle wird laut ARBÖ bereits am Freitag ab den frühen Nachmittagsstunden erwartet. Dann treffen Pendlerverkehr, Kurzurlauberinnen und Kurzurlauber sowie Reisende ins verlängerte Wochenende gleichzeitig aufeinander.

Betroffen sein werden vor allem die Stadtautobahnen und Ausfahrten der großen Städte sowie die klassischen Nord-Süd- und West-Ost-Verbindungen.

Staugefahr besteht vor allem auf:

  • der Südosttangente (A23) in Wien
  • der Westautobahn (A1) rund um Linz, Wien und Salzburg
  • der Südautobahn (A2) bei Graz, Klagenfurt und Wien
  • der Wiener Außenring Autobahn (A21)
  • der Ostautobahn (A4) zwischen Wien und Schwechat
  • der Innkreis Autobahn (A8) vor den Baustellenbereichen
  • der Pyhrn Autobahn (A9) rund um Graz
  • sowie der Tauern Autobahn (A10) im Großraum Salzburg. 

Am Pfingstmontag rechnet der ARBÖ je nach Wetterlage ab Mittag beziehungsweise am Nachmittag mit starkem Rückreiseverkehr. Die Belastungen werden sich dabei weitgehend auf jene Strecken konzentrieren, die bereits am Freitag stark betroffen sind.

Pfingstferien in Deutschland

Zusätzlich verschärft wird die Verkehrssituation durch den Beginn der fast zweiwöchigen Pfingstferien in Bayern und Baden-Württemberg. Obwohl die Ferien offiziell erst am Dienstag, dem 26. Mai, starten, erwartet der ARBÖ bereits ab Samstag, dem 23. Mai, starken Reiseverkehr Richtung Süden. Viele Familien nutzen das vorgelagerte Wochenende für den Urlaubsstart. Allein in den beiden deutschen Bundesländern sind rund 3,27 Millionen Schülerinnen und Schüler potenziell reiserelevant.

Vor allem auf den wichtigen Transitrouten Richtung Mittelmeer und Osteuropa wird daher mit langen Staus gerechnet.

Besonders betroffen sein dürften 

  • Ostautobahn (A4) zwischen Wien und Schwechat sowie vor dem Grenzübergang Nickelsdorf/Hegyeshalom
  • Pyhrn Autobahn (A9) vor der Tunnelkette Klaus, dem Bosruck- und Gleinalmtunnel sowie bei Graz
  • Tauern Autobahn (A10) vor der Hauptmautstelle St. Michael, vor dem Katschberg- und Tauerntunnel sowie rund um Villach
  • Inntal Autobahn (A12) im Raum Kufstein und im Großraum Innsbruck
  • Brenner Autobahn (A13) vor dem Baustellenbereich bei der Luegbrücke und vor der Hauptmautstelle Schönberg
  • Fernpassstraße (B179) im gesamten Verlauf mit wahrscheinlicher Blockabfertigung vor dem Grenztunnel Vils/Füssen und dem Lermooser Tunnel 

Im Bundesland Salzburg treten zu Pfingsten zudem umfangreiche Verkehrsmaßnahmen in Kraft. Auf der Tauern Autobahn werden zahlreiche Abfahrtssperren aktiviert, um Ausweichverkehr durch Gemeinden zu verhindern. Zusätzlich gelten Durchfahrtssperren im Zentralraum Salzburg und in mehreren umliegenden Gemeinden. Ausgenommen bleibt jeweils der Ziel- und Quellverkehr.

Der ARBÖ empfiehlt, Fahrten möglichst außerhalb der Hauptreisezeiten anzutreten. Besonders kritisch gelten am Freitag die Stunden zwischen 13:00 und 19:00 Uhr sowie am Samstag der Zeitraum zwischen 08:00 und 15:00 Uhr. Für die Rückreise am Pfingstmontag werden die frühen Vormittagsstunden oder der spätere Abend empfohlen. Reisende sollten vor Fahrtantritt jedenfalls die aktuelle Verkehrslage prüfen, ausreichend Zeitreserven einplanen sowie Tank-, Lade- und Pausenstopps frühzeitig organisieren.

„Pfingsten wird heuer zur großen Stauprobe. Verlängertes Wochenende, Feiertage in mehreren Nachbarländern und der Ferienstart von rund 3,27 Millionen Schülerinnen und Schülern in Bayern und Baden-Württemberg treffen auf die klassischen Transitrouten durch Österreich. Wer flexibel ist, fährt antizyklisch, plant Pausen großzügig ein und informiert sich vor der Abfahrt über die aktuelle Verkehrslage“, so die ARBÖ-Verkehrsexperten.

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