Mysteriöser Fünfer

Rätsel um entdeckten "SchEuro"

Schillingeuro
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Bank-Zähler lehnte Fünf-Euro-Schein mit Schilling-Reminiszenz ab.
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Ein Redakteur des Radiosenders Antenne Wien fand in seiner Geldbörse Mittwochfrüh einen seltsamen Fünf-Euro-Schein. Auf der Vorderseite des Geldscheins fand sich das Porträt des Biedermeiermalers Moritz Daffinger. Nur wenigen Österreichern werden Bilder Daffingers bekannt sein, sein Porträt kennen aber die meisten Landsleute - unter anderem deshalb, weil es die letzten 20-Schilling-Scheine zierte.

Ein Zufall? Ein Witzbold mit einem nostalgischen Hang? Ein neues Sicherheitsmerkmal? Oder etwa schon ein erster Wahlkampfgag von Frank Stronach, der wieder den Schilling als Währung einführen will?

Antenne-Redakteur Lukas kann sich nicht mehr erinnern, wo er in den Besitz des mysteriösen Fünfers gekommen ist. Im Gespräch mit oe24.at schildert er, wie er auf den Schein aufmerksam wurde: "Ich ließ einige Geldscheine in einem elektronischen Zähler einer Bankfiliale durchlaufen. Einen Fünfer spuckte die Maschine aber wieder aus." Lukas nahm den Schein unter die Lupe - und entdeckte das Porträt Daffingers. "Der Abdruck kommt von einem Stempel und sieht sehr professionell gemacht aus", so Lukas.

So sah der alte Zwanziger aus:

20 Schilling
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