Sadist quälte Witwe zu Tode

Streit ums Rauchen

Sadist quälte Witwe zu Tode

Über Stunden quälte und tötete ein 19-Jähriger eine Witwe (72) in deren Wohnung.

Einzelheiten aus der eingebrachten Mordanklage belegen, mit welch unvorstellbaren Grausamkeit der Austro-Türke Erdem K. (19) vor fünf Monaten eine 72 Jahre alte Witwe in Wien-Favoriten zu Tode gequält haben soll. Ein Gutachter hält ihn für extrem gefährlich, aber zurechnungsfähig. Dem 19-jährigen Angeklagten droht eine lebenslange Einweisung in eine geschlossene Anstalt.

Zum Tatzeitpunkt wollte Erdem K. eigentlich seinen Bruder in dessen Wohnung in der Davidgasse besuchen. Als der nicht öffnete, vertrieb sich der Kochlehrling aus einem Innenstadthotel die Zeit mit Rauchen im Stiegenhaus. Maria S. stellte den jungen Mann zur Rede und forderte ihn auf, mit dem Rauchen aufzuhören.

Täter folterte sein Opfer mit brennender Kerze
Nach wenigen Minuten folgte der 19-Jährige der Witwe und klingelte sie aus ihrer Wohnung. Als Maria S. öffnete, ging der Kochlehrling wie von Sinnen auf sie los. Er traktierte die 72-Jährige mit den Fäusten, zertrümmerte einen Blumentopf auf ihrem Schädel und folterte sie mit einem eingeschalteten Bügeleisen und brennenden Kerzen. Als Maria S. längst bewusstlos war, stach Erdem K. mit einem Küchenmesser 16-mal in Hals, Brust und Kopf des Opfers.

Auch den Intimbereich von Maria S. verletzte er, weshalb die Tat für den Gutachter auch eine sexuelle Komponente hatte. Die Ursache für die Tat ist noch nicht bekannt. Für den Prozess gibt es noch keinen Termin – es gilt die Unschuldsvermutung.

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