Wasser-Notstand

Alarm wegen Trockenheit: Tanklöschfahrzeuge retten Haushalte

In mehreren Gemeinden Salzburgs herrscht aufgrund der lang anhaltenden Kälte und kaum Niederschlag Wasser-Notstand. Die Feuerwehr muss immer öfter ausrücken, um Haushalte mit Wasser zu versorgen.

In Salzburg führt anhaltende Kälte und Trockenheit zunehmend zu Versorgungsproblemen mit Wasser. Versiegende Brunnen, zu geringe Quellschüttungen sowie lange Kälteperioden mit wenig oder keinem Niederschlag zwingen die Feuerwehren immer häufiger zu Hilfeleistungseinsätzen.

Wie "ORF Salzburg" berichtet, mussten Freiwillige Feuerwehren mit Tank- und Rüstlöschfahrzeugen in bereits elf Gemeinden ausrücken, um Haushalte mit zehntausenden Litern Brauchwasser zu versorgen. Betroffen sind laut "ORF Salzburg" alle Bezirke des Landes, darunter etwa Orte wie Ramingstein (Lungau), Maria Alm (Pinzgau), Wagrain, Bischofshofen (Pongau) und Großgmain (Flachgau). Insgesamt wurden laut dem Medienbericht bisher 32 Einsätze registriert.

Auch die Freiwillige Feuerwehr Adnet (Tennengau) ist mehrfach im Einsatz gewesen, wie Ortsfeuerwehrkommandant Wolfgang Gimpl berichtet. Allein bei einem Einsatz wurden 12.000 Liter Wasser geliefert, wofür mehrere Fahrten notwendig waren. Das kostenlose Nutzwasser wird in vorhandene Bassins oder Behälter gefüllt.

Auch die Berufsfeuerwehr der Stadt Salzburg war im Einsatz, etwa am Gaisberg, wo nach einer eingefrorenen Wasserleitung 10.000 Liter Wasser geliefert wurden.

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