Alle suchen geflohenen Luchs

Raubkatze flieht aus Zoo

Alle suchen geflohenen Luchs

Gewitter bahnte ihm den Weg in die Freiheit.

„Wir haben die Suche aufgeben müssen und warten nun auf zwei Luchs-Lebendfallen aus Bayern“, seufzt Zoo-Sprecherin Christine Beck. Auch am Montag hatten 20 Mitarbeiter des Salzburger Tiergartens und Helfer stundenlang nach dem entlaufenen Jung-Luchs Vivious gesucht – vergeblich: „Es gab heute keine Sichtung. Wir hoffen, dass er sich noch auf dem Hellbrunner Hügel neben dem Tiergarten aufhält.“ Verlässt der eineinhalb Jahre alte Luchs das Gelände, droht ihm Lebensgefahr: Nur 400 m vom Zoo entfernt verläuft die stark befahrene Alpenstraße.

Diashow: Luchs "Vivious" wieder da

Luchs "Vivious" wieder da

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    Strom-Ausfall
    Mittlerweile steht fest, warum Vivious Sonntagfrüh über einen 3,5 Meter hohen Zaun entkam: Ein Gewitter hatte in der Nacht zuvor Äste auf den Elektrodraht an der Spitze des Zauns geworfen: „Der Luchs hat mit seinem guten Gehör gemerkt, dass kein Saft mehr fließt, das typische Knistern war weg. Darum konnte er den überwinden“, so Luchs-Experte Henning Wiesner.

    Es ist bereits der dritte Ausbruchs von Raubkatzen aus dem Salzburger Zoo in drei Monaten.

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