Haus von Erste-Bank-Chef Treichl abgebrannt

Feuer im Pinzgau

Haus von Erste-Bank-Chef Treichl abgebrannt

Der Dachstuhl fing Feuer. Zu dem Zeitpunkt war Andreas Treichl im Haus.

Das Anwesen der Bankiersfamilie Treichl in Leogang (Pinzgau) ist durch einen verheerenden Brand schwer beschädigt worden. Andreas Treichl war zudem gerade in dem Gebäude, als das Feuer ausbrach. Ein Autofahrer bemerkte von außen die Flammen am Dachstuhl.

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Treichl-Haus abgebrannt

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    Autolenker meldete den Brand
    Der Pkw-Lenker fuhr gegen 19:50 an dem umgebauten Bauernhof vorbei, wobei er aufsteigenden Rauch über dem Dach bemerkte. Sofort alarmierte er die Feuerwehr. Dann warnte er sogleich den Besitzer, den Erste-Bank-Vorstandsvorsitzenden Andreas Treichl.

    Insgesamt 85 Mann der Feuerwehren Leogang, Saalfelden und Hochfilzen konnten schließlich das Feuer im Dachstuhl des angebauten Wohntraktes um 22:10 Uhr unter Kontrolle bringen. Ein Übergreifen der Flammen auf das Haupthaus wurde in letzter Sekunde verhindert. Der Schaden ist ersten Schätzungen zufolge erheblich. Die Wohnräume selbst blieben von dem Feuer verschont, wurden aber durch das Löschwasser und den Rauch stark in Mitleidenschaft gezogen.

    Straße gesperrt
    Die Hochkönig-Bundesstraße (b164) war wegen der Löscharbeiten zwei Stunden lang gesperrt. Verletzte gab es glücklicherweise keine.

    Brandursache: Zigarette?
    Das Feuer ist von einem hölzernen Fensterbrett unterhalb des Dachstuhles ausgegangen, wie die Ermittlungen der Bezirksbrandermittler ergeben haben. Dieses könnte beispielsweise durch brennende Zigarettenreste, die aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug durch den Wind dort hingeblasen wurden, zu brennen begonnen haben, teilte die Polizei am Nachmittag mit. Hinweise auf Fremdverschulden gebe es nicht.

    Da auf einem anderen Fensterbrett abgelagerte dürre Fichtennadeln, kleine Zweige und abgedörrtes Moos gefunden wurden, gehen die Ermittler davon aus, dass sich solche auch auf dem Fensterbrett befanden, wo das Feuer ausbrach. Andere Zündquellen, wie elektrische Leitungen, können laut Polizei mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Vom Fensterbrett breiteten sich die Flammen dann entlang einer Holzverkleidung bis zum Dachstuhl aus.

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