Riesending-Retter

Höhlenfluch fordert schon zweites Todesopfer

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Erneut ist einer der damaligen Retter aus der Riesending-Höhle tödlich verunglückt. 

Es war die spektakulärste Rettung eines Verunglückten aus einer Höhle aller Zeiten. 2014 wurde der Deutsche Johann Westhauser aus 1.000 Meter Tiefe aus der Riesending-Höhle im Untersberg bei Salzburg geborgen. Zwei Retter waren maßgeblich an der spektakulären Aktion beteiligt. Höhlenforscherin Sabine Z. (45) aus dem Pongau und der Tscheche Jiri V. (48) aus Pilsen. Beide sind inzwischen tot – gestorben nach einem Steinschlag in einer ihrer geliebten Höhlen. Es scheint wie ein Fluch zu sein, seit der damals weltweit beachteten Rettungsaktion, die elf Tage dauerte.

Nach Absturz
auf der Stelle tot

Sabine Z. starb im Untersberg bei der Erforschung einer neuen Höhle. Jiri V. war im Höhlensystem am Hochstadl bei Mariazell (Stmk.) unterwegs. Nach einem Steinschlag dürfte er abgestürzt sein. Vermutlich war der Höhlenforscher auf der Stelle tot. „Er war einer der Besten, das war einfach nur Pech“, sagte ein Freund.     

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