Nach einem Murenabgang in Kleinarl im Pongau, der die Evakuierung von bis zu sieben gefährdeten Häuser nach sich zog, sind seit Sonntagvormittag wieder alle Gebäude der betroffenen Siedlung freigegeben worden.
Bei einem Hubschrauberflug besichtigte der Salzburger Landesgeologe nochmals den betroffenen Hang am südlichen Ortsrand. Die zuletzt noch gesperrten drei Häuser seien wieder bewohnbar, so Patrick Heiss von der Freiwilligen Feuerwehr Kleinarl zur APA.
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Durch die Beruhigung der Wetterlage hatte sich auch die Gefahr von weiteren Rutschungen entspannt. Der Hang habe sich wieder stabilisiert, berichtete Heiss. Ein Ereignis wie die Mure in der Nacht auf Samstag habe es in dem Bereich auch noch nie gegeben, hieß es.
Gegen 20.00 Uhr gerieten am Freitag die Erdmassen in Bewegung und schoben sich in Richtung der Siedlung. Noch während des Einsatzes von Feuerwehr, Bergrettung und Rotem Kreuz kam es immer wieder zu erneuten Nachrutschungen. Daraufhin wurde die Evakuierung von sieben Häusern beschlossen. Nach einer Begutachtung durch den Landesgeologen Samstagfrüh waren drei Häuser aus Sicherheitsgründen vorerst unbewohnbar gewesen.