Ein 2024 im Mittelmeer gesunkener russischer Frachter hatte nach Angaben der spanischen Regierung Kernreaktorkomponenten an Bord.
Der Kapitän habe "gestanden", dass die "Ursa Major" "Komponenten von zwei Kernreaktoren" transportiert habe, die denen in Atom-U-Booten ähnelten, hieß es in einem Schreiben der spanischen Regierung an das Parlament.
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Der Kapitän habe ausgesagt, dass in den Reaktoren kein Kernbrennstoff gewesen sei, hieß es weiter. Dies konnte zunächst nicht überprüft werden. Dem US-Sender CNN und der spanischen Zeitung "La Verdad de Murcia" zufolge könnte das Schiff bei einem westlichen Einsatz versenkt worden sein, weil es Kernreaktoren nach Nordkorea transportierte. Die Eigentümerfirma des Frachters hatte damals einen "gezielten terroristischen Angriff" angeprangert, ohne Beweise vorzulegen.
Die mit US-Sanktionen belegte "Ursa Major" gehörte einem Unternehmen im Besitz des russischen Verteidigungsministeriums und war im Dezember 2024 in internationalen Gewässern vor der Südküste Spaniens mit 16 Menschen an Bord gesunken. Zwei von ihnen wurden nie gefunden. Die offizielle Route führte von St. Petersburg nach Wladiwostok im Fernen Osten Russlands.