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Bergdrama

Salzburger stürzt am Hohen Göll in den Tod

Bergsteiger (60) aus Hallein stolperte vor den Augen seiner Bergkameraden.

Vor den Augen seines 59-jährigen Bergkameraden ist gestern, Dienstag, am Nachmittag ein 60-jähriger Mann aus Hallein beim Abstieg vom "Hohen Göll" in Golling im Salzburger Tennengau in den Tod gestürzt. Der Bergsteiger war gegen 16.00 Uhr auf einem Wanderweg beim sogenannten "Rauchfang" auf rund 2.150 Meter Seehöhe gestolpert. Die Einsatzkräfte eines Rettungshubschraubers konnten nur mehr den Tod des Mannes feststellen. Die Leiche wurde heute, Mittwoch, geborgen.

"Der Bergsteiger hat auf dem alpinen Steig das Gleichgewicht verloren, er ist rund 100 Meter in die Tiefe gestürzt", schilderte der Halleiner Alpinpolizist Harald Wass. Die Absturzstelle habe sich auf dem Weg vom Gipfel des Hohen Göll zum Purtschellerhaus befunden. Der Begleiter des 60-Jährigen, der ebenfalls aus Hallein stammt, wurde vom Rettungshubschrauber "Christophorus 6" ins Tal gebracht.

Die Bergung der Leiche durch das Einsatzteam eines Polizeihubschraubers musste gestern "wegen der hereinbrechenden Dunkelheit" abgebrochen werden, informierte die Pressestelle der Salzburger Polizei. Der Hohe Göll ist 2.522 Meter hoch und liegt im Grenzgebiet des Landkreises Berchtesgadener Land in Bayern und des Tennengaus im Land Salzburg.
 

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