Wolf

Warten auf DNA-Analyse

Wölfe dürften 30 Schafe auf Alm gerissen haben

20 gerissene Schafe gab es im Pinzgau, acht bis zehn waren es im Stubachtal.

Salzburg. Die ersten (mutmaßlichen) Wolfsrisse von Nutztieren im eben erst beginnenden Sommer wurden aus dem Pinzgau gemeldet: Rund 20 getötete Schafe wurden auf einer Alm in Rauris entdeckt, auf einer Alm im Stubachtal (Uttendorf) sollen es acht bis zehn Schafe sein, und in Mittersill wurde ein totes Schaf im Bereich eines Hofes und ein weiteres auf einer Alm gefunden, berichtete der Salzburger Wolfsbeauftragte Hubert Stock am Montag.

Kein Beweis

Noch fehlt bei allen Rissen eine Bestätigung, dass ein Wolf zugeschlagen hat, in Rauris und Mittersill ließen die Sichtungen darauf schließen, so Stock. In Uttendorf müssen die toten Tiere erst begutachtet werden. DNA-Nachweise sollen Klarheit schaffen, die Auswertung der Proben werde noch ein bis zwei Wochen dauern.

Die große Zahl an getöteten Tieren lässt laut Stock keine Rückschlüsse auf die Anzahl der Wölfe zu. Der Jagdtrieb des Tieres bedeute, dass es zubeiße, solange sich etwas bewege. Und gerade Schafe würden in Panik herumlaufen. „Das Problem ist, dass der Wolf nicht ein Tier erlegt und frisst, sondern weiter tötet, solange sich etwas bewegt“, so Stock.



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