Schnee

Wetter-Kapriolen

Schnee mitten im Sommer

Temperaturen stürzten um 25 Grad ab - am Montag gab es Neuschnee.

Vergangene Woche wurden erstmals im Juni 38,6 Grad gemessen. Spätestens seit Montag ist das Sommerwetter vorbei. „Ich wollte es kaum glauben, als ich in der Früh aus dem Fenster schaute und alles verschneit war. Jetzt frieren wir bei null Grad“, sagt Silke Kirst von der Touristikinformation Schmitten in Zell am See (Salzburg).

Tief Othello brachte uns den Schnee zurück – bis zu 20 Zentimeter! Am meisten gab es am Stubaier Gletscher und am Kitzsteinhorn. In Obertauern wachten die Bewohner auch mit angezuckerten Straßen auf: „Hier sind 10 cm Neuschnee runtergekommen. Vergangene Woche schien die Sonne bei 25°“, so Mario Siedler vom Tourismusverband.

Schneefallgrenze sank, Kühe standen im Schnee
Weil die Schneefallgrenze in den Bergen auf unter 2.000 Meter gefallen ist, zittern jetzt auch die Tiere. Rinder, Kühe und Pferde, die bereits auf den Alpen grasen, stehen im Schnee.

„Das macht unseren Tieren überhaupt nichts aus“, verspricht Mario Siedler. „Dafür gibt es auf den Bergen Ställe, wo sich die Kühe unterstellen können. Wirklich kritisch wird es jedoch, wenn es auch die nächsten Tage durchschneit – dann müssen sie wieder runter.“

Das Super-Saunawetter macht erst einmal Pause

Doch laut den Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik ist das nicht zu befürchten. „Ab Mittwoch wird es im ganzen Land wieder wärmer“, sagt Alexander Orlik. Ab Freitag können die Temperaturen (im Osten) wieder über 20 Grad liegen und die Sonne lässt sich öfters blicken. Auch im Westen steigen die Temperaturen auf über 10 Grad an.

Das Super-Saunawetter ist jedoch auch für die kommende Woche passé.

Niederösterreich in Alarm-Bereitschaft
Keine Ruhe in Melk. Der Bezirk in Niederösterreich ist wieder geflutet. Als ob das erste Unglück nicht schon genug Schaden anrichtet hat. Die schweren Regenfälle der vergangenen Tage sorgen erneut für Überflutungen.

Der Boden ist noch von den Überschwemmungen Anfang Juni derart vollgesogen mit Wasser, dass jetzt schon kleinere Niederschlags-Mengen sofort neue Fluten auslösen.

Hundert Feuerwehr-Männer im Einsatz
In der Nacht auf Montag regnete es innerhalb von fünf Stunden 55 Millimeter. Das war genug, um erneut viele Keller, Straßen und Bahnunterführungen komplett unter Wasser zu setzen.

Betroffen sind die Gemeinden Matzleinsdorf, Mannersdorf und Krummnussbaum, so der NÖ-Feuerwehrsprecher Franz Resperger.

Diashow: Wintereinbruch im Juni

Wintereinbruch im Juni

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    22.56 Uhr: Im Bezirk Melk (NÖ) steigen die Pegel der Flüsse Erlauf, Pielach, Melk und Ybbs nach den Regenfällen weiter. Schon untertags standen die Feuerwehren im Dauereinsatz. Die Pegelstände würden laufend beobachtet, kritisch sei die Lage aber noch nicht, so Feuerwehrsprecher Franz Resperger gegenüber dem ORF.

    21.28 Uhr: Aktuelle Unwetter-Warnung
    Für weite Teile Österreichs gilt eine aufrechte Wetterwarnung der ZAMG. Örtlich sind Niederschlagsmengen von bis zu 50 Liter pro Quadratmeter möglich.


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    20.26 Uhr: Auch in den Nachtstunden ist mit weiteren Niederschlägen zu rechnen. Im Nordosten und entlang des Alpenhauptkammes können diese auch kräftig ausfallen. Lokal besteht die Gefahr von Muren und Überschwemmungen.

    19.43 Uhr: Das sind derzeit die kältesten Orte in Österreich (Messwerte von 19 Uhr):
    Ramsau (Steiermark) - 5,9 Grad
    Bad Gastein (Salzburg) - 6,1 Grad
    Kolomannsberg (Oberösterreich) - 6,3 Grad

    Am wärmsten ist es derzeit in Gleisdorf, Hartberg, Güssing und Kleinzicken - mit knapp über 15 Grad.

    18.50 Uhr: Auch morgen Neuschnee auf den Bergen
    Auch für den morgigen Dienstag sieht die aktuelle Wettervorhersage alles andere als rosig aus. Entlang und nördlich des Alpenhauptkammes regnet es weiter häufig und oft auch intensiv. In einigen Nordstaulagen schneit es vorübergehend wieder bis knapp unter 2000 Meter Seehöhe herab. Trocken und teilweise sonnig ist es dagegen im Süden. Die Temperaturen kommen nicht über 11 bis 17 Grad hinaus - im Süden sind stellenweise 20 Grad möglich.

    18.15 Uhr: Aktuelles Regen-Radar


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    17.43 Uhr: Aktuelle Unwetterwarnung der ZAMG
    Für weite Teile Österreichs gilt eine aufrechte Wetterwarnung der ZAMG. Längere Niederschlags-Pausen sind hier nicht zu erwarten. 


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    16:47 Uhr: Es bleibt kühl
    Nicht unüblich für solche Temperaturstürze sind - leider - auch die Tage nach solchen Wetterphänomenen. Denn wenn einmal massive Kaltluft einbricht, dann zieht sie meist einen Rattenschwanz an schlechtem Wetter hinter sich her. Bis sie sich wieder erwärmt, dauert es mitunter - soll heißen: keine erfreulichen Nachrichten für die kommenden Tage.

    16:15 Uhr: Nüchterne Experten
    Experten wie den Klimatologen Alexander Orlik von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien, reißt der Wetterumsturz das allerdings nicht vom Hocker: "So etwas gibt es im Schnitt alle zwei bis vier Jahre, das ist nicht außergewöhnlich." Ob im Juni 2010 oder im August 2011 - das Temperaturpurzeln um 25 Grad und mehr sei kein Jahrhundertereignis.

    15:43 Uhr: Temperatursturz
    Der neue Juni-Rekordhalter und Hitzepol Waidhofen an der Ybbs, am Donnerstag mit 38,6 Grad noch reif für die meteorologischen Annalen, musste sich am Montag mit 11,8 Grad begnügen. Differenz: beachtliche 26,8 Grad.

    15:11 Uhr: Aktuelles Satellitenbild

    © oe24
    Schnee mitten im Sommer

    14:39 Uhr: Die aktuellen Werte aus den Landeshauptstädten

    • Wien 13° 
    • Sankt Pölten 13°   
    • Eisenstadt 12°  
    • Linz 14°   
    • Salzburg 11°   
    • Graz 14°  
    • Klagenfurt 13°   
    • Innsbruck 11°  
    • Bregenz 14°  

    14:07 Uhr: Die 10 kältesten Orte Österreichs

    • Bad Gastein  2,2 °C
    • Rauris  2,5 °C
    • Hintertux-Zillertal 2,8 °C
    • Laterns/Gapfohlalpe 3,9 °C
    • Kolomannsberg  4,6 °C
    • Ramsau am Dachstein 4,9 °C
    • St. Veit im Pongau 5,4 °C
    • Krimml 5,6 °C
    • Maria Alm 5,6 °C

    13:35 Uhr: Überschwemmungen drohen
    Durch den anhaltenden Regen steigt am Dienstag die Gefahr von kleinräumigen Überflutungen und Murenabgängen.

    13:03 Uhr:
    Die beiden Ponys haben sichtlich Freude am Schnee.

    © APA
    Wintereinbruch in Kühtai
    (c) APA

    12:32 Uhr: Unwetter am Wochenende
    Unwetter hatten erst am Samstagabend insbesondere in den Bundesländern Steiermark und Niederösterreich große Schäden durch Hagel in der Landwirtschaft angerichtet. Die Gesamtschadenssumme wurde mit acht Mio. Euro beziffert.

    12:10 Uhr: Temperatursturz
    Nach der Rekod-Hitze der letzten Tage, wird heute nichteinmal die 20-Grad-Marke geknackt.

    © oe24
    Schnee mitten im Sommer

    11:48 Uhr: 3 Tage Regen
    Laut Wetter-Prognose werden die nächsten Tage extrem feucht. Erst am Donnerstag lässt der Regen langsam nach. Badewetter ist aber auch dann noch keines angesagt.

    11:21 Uhr:
    Besonderes Pech hatten die Besitzer eines Holzcontainers in Hartkirchen (Bezirk Eferding): Die mobile Hütte wurde zunächst vom Hochwasser von ihrem ursprünglichen Platz am Brandstätter See mehrere hundert Meter weggeschwemmt und an ihrem neuen Standort dann von Einbrechern heimgesucht. Die Täter sägten das Schloss auf und stahlen drei Angeln im Wert von rund 600 Euro.

    11:00 Uhr: Feuerwehr im Einsatz
    Bei den Auspump- und Aufräumarbeiten im Bezirk Melk standen acht Feuerwehren mit etwa 100 Mann im Einsatz. Bereits am Samstagabend hatten lokale Gewitter mit massiven Niederschlägen ebenfalls Gemeinden im Bezirk Melk getroffen.

    10:34 Uhr: Überflutungen im Bezirk Melk
    Anhaltende Regenfälle haben in der Nacht auf Montag im Bezirk Melk neuerlich Keller und Straßen sowie Bahnunterführungen überflutet. Betroffen waren laut NÖ Feuerwehrsprecher Franz Resperger die Gemeinden Krummnußbaum, Mannersdorf und Matzleinsdorf. Binnen fünf Stunden habe es 55 Millimeter Niederschlag gegeben.

    09:30 Uhr: Die weiteren Aussichten: Regen bleibt vorerst
    Am Dienstag regnet es häufig und oft auch intensiv. Trocken und zeitweise sonnig ist es in Osttirol und Oberkärnten. Auflockerungen sind auch ganz im Westen zu erwarten, aber auch hier kommt es zu Regenschauern. In den westlichen Nordstaulagen schneit es wieder bis knapp unter 2.000 Meter Seehöhe herab. Der Wind weht mäßig, am Alpenostrand lebhaft bis stark aus West bis Nord. Frühtemperaturen acht bis 14 Grad, Tageshöchsttemperaturen zehn bis 18 Grad, im Süden stellenweise bis 20 Grad.

    08:52 Uhr: Der Grossglockner - auch hier schneit es:

    © oe24
    Schnee mitten im Sommer

    08:31 Uhr: Schnee in Innsbruck
    Blick auf den Patscherkofel: Hier hat es Minus 1,6 Grad und es schneit:

    © oe24
    Schnee mitten im Sommer

    08:01 Uhr: Unwetter-Warnung
    Aktuell gibt es für ganz Österreich eine Unwetter-Warnung. In allen Landesteilen regnet es. Im Westen sogar heftig. Hier werden bis zu 50 mm Niederschlag erwartet. In höheren Lagen Vorarlbergs, Tirols und auch in Kärnten schneit es.


    (Klicken Sie auf die Karte um die interaktive Version zu laden)

    07:00 Uhr: Regen ohne Ende
    'Die Niederschlagskarte - es herrscht Regenalarm im ganzen Land:


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