7.000 Flüchtlinge in Spielfeld erwartet

Schützenhöfer: "Dramatische Lage"

Schützenhöfer: "Dramatische Lage"
© apa
Friedensprojekt Europa drohe zu scheitern - Bund müsse handeln, ehe Situation an Grenze "endgültig eskaliert.
OE24 auf Google bevorzugen

Wenn Europa nicht sofort erkennt, wie dramatisch die Lage ist und sich alle Mitgliedsstaaten aus der Verantwortung ziehen, wird das Friedensprojekt Europa scheitern," sagte der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) am Samstag auf APA-Anfrage, nachdem sich die Lage in Spielfeld bis Mittag wieder zuspitzte. Er forderte von der Bundesregierung "dringend notwendige Maßnahmen".

Eskalation droht
"Es muss endlich gehandelt werden, damit die Situation an der Grenze nicht endgültig eskaliert", betonte er. Es dürfe nicht zur "Dauereinrichtung" werden, dass Flüchtlinge zu tausenden ungeordnet über die Grenze marschieren. "Der Staat muss seine Grenze für die Bürger schützen und auch in einer solchen Notsituation in der Lage sein, dass es zu einem geregelten Ablauf der Zuströme kommt und Ordnung herrscht." Er bekräftigte noch einmal seine Forderung der vergangenen Tage, wonach die Sicherheitskräfte zu verstärken seien, "um der Situation endlich Herr zu werden".

Schützenhöfer: "Dramatische Lage"
© HERBERT P. OCZERET

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden