Schwangere abgewiesen: Baby verloren

Drama in Wien

Schwangere abgewiesen: Baby verloren

Die Frau wurde trotz starker Blutungen von zwei Spitälern abgewiesen.

Eine 26-jährige schwangere Frau wurde am 12. Jänner trotz starker Blutungen vom Krankenhaus Göttlicher Heiland und vom AKH abgewiesen. Jetzt hat die Frau ihr Baby verloren. Dennoch sehen die beiden Krankenhäuser keine Schuld bei sich.

In der Nacht zum 12. Jänner traten bei der 26-Jährigen Sturzblutungen auf. Daraufhin wurde sie von den Eltern ihres Freundes ins Krankenhaus Göttlicher Heiland gebracht. Dort wurde sie zwar untersucht, aber mit den Worten "Ihr Kind lebt" wieder nach Hause geschickt.

Am 13. Jänner ging die Frau dann ins AKH um die Ursache für ihre Blutungen zu erfahren. Im größten Wiener Krankenhaus wurde sie aber nicht einmal untersucht - angeblich weil sie sich falsch angemeldet hatte. Erst in der Rudolfsstiftung wurde die 26-Jährige aufgenommen und behandelt. Vergangenen Sonntag, der 22. Jänner, verlor sie ihr Baby.

Sowohl das Krankenhaus Göttlicher Heiland als auch das AKH sehen keine Schuld bei sich, wollen den Vorfall aber nochmals genauer prüfen. Auch die Politik drängt auf eine Aufklärung des Falles.

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