Fliegerbombe in Graz: Evakuierungen

Bei Bauarbeiten entdeckt

Fliegerbombe in Graz: Evakuierungen

Das Kriegsrelikt wurde bei Bauarbeiten entdeckt.

Bei Bauarbeiten in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße in Graz, nahe dem Stadion Liebenau, ist Mittwochvormittag eine Fliegerbombe entdeckt worden. Laut Polizei wurden der öffentliche Verkehr, Busse und Straßenbahnen, im Nahbereich eingestellt und es kam zu Evakuierungen. Rotes Kreuz und Feuerwehr wurden vorsorglich zur Baustelle alarmiert.

 


250 Kilogramm schwer

Laut Polizeisprecher Markus Lamb haben Evakuierungen von Häusern vorerst nicht begonnen, die Straßen im Umkreis wurden aber für den Verkehr und Fußgänger gesperrt. Der Entminungsdienst aus Wiener Neustadt war gegen Mittag auf dem Weg nach Graz und soll nach Eintreffen abklären, ob die Bombe noch scharf ist. Sie ist 250 Kilogramm schwer, eine genaue Type war vorerst nicht bekannt.

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Starke Auswirkungen auf Verkehr

Für den Verkehr hat die Sperre der Conrad-von-Hötzendorf-Straße ab der Kreuzung mit der Fröhlichgasse - somit ab Höhe der Grazer Messe - starke Auswirkungen. Bereits nach kurzer Zeit haben sich auf den Ausweichrouten Staus gebildet. Die Conrad-von-Hötzendorf-Straße gilt als eine der am stärksten befahrenen Straßen im Grazer Osten und mündet im Süden bei der Merkur Arena in die Liebenauer Tangente, die von der Autobahn in die Stadt führt. Der Straßenbahnverkehr der Linie 4 wurde teilweise eingestellt. Ein Schienenersatzverkehr führt über die Münzgrabenstraße.

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Bombe entschärft, Sperren aufgehoben

Die Fliegerbombe ist am frühen Nachmittag von den Spezialisten entschärft worden, teilte die Polizei via Kurznachrichtendienst Twitter mit. Die Sperren der Straßenzüge im Grazer Osten wurden wieder aufgehoben. Busse und Straßenbahnen können wieder ohne Gefahr die Conrad-von-Hötzendorf-Straße passieren.

 



 

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