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Passant als Retter

Unfallopfer stürzten vor Zug auf Bahnkreuzung

Ein 54-jähriger Pkw-Lenker hat Donnerstag früh im Bezirk Graz-Umgebung zwei schwer verletzte Unfallopfer vor einem herannahenden Zug gerettet.

Eine Radfahrerin und ein Motorradfahrer waren zuvor kollidiert und auf eine Eisenbahnkreuzung geschleudert worden. Ohne Eingreifen des Pkw-Lenkers hätte der Zug die beiden Verletzten trotz Notbremsung erfasst.

Der Unfall ereignete sich laut Polizei gegen 6.30 Uhr in der Gemeinde Pirka. Eine 14-jährige Radfahrerin, die aus einer Nebenstraße in die Landesstraße nach Seiersberg einbog, kollidierte mit einem 32-jährigen Motorradfahrer. Der Zusammenprall in unmittelbarer Nähe des Übergangs der Graz-Köflacher Bahn (GKB) gelegenen Kreuzung war so heftig, dass beide Zweiradlenker rund zehn Meter auf den Gleiskörper geschleudert wurden.

Aufgrund ihrer schweren Verletzungen - der Motorradfahrer hatte das Bewusstsein verloren - konnten sich die beiden Lenker nicht selbst in Sicherheit bringen, als sich ein Personenzug näherte. Hilfe kam von einem nachkommenden 54-jährigen Pkw-Lenker: Er reagierte geistesgegenwärtig und barg die beiden Verunglückten aus dem Gefahrenbereich. Der Zug kam trotz Notbremsung erst nach dem Bahnübergang zum Stillstand.

Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurden die 14-Jährige und der 32-Jährige ins LKH Graz eingeliefert.

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