Wolf-Alarm: Fünf Schafe gerissen

Bauern fordern Maßnahmen

Wolf-Alarm: Fünf Schafe gerissen

Landesrat Seitinger sagt, es sei 'untragbar, dass Raubtiere, die derartig grausame Tötungen von Zuchttierherden vornehmen, in unserem Land nicht bejagt werden dürfen'.

Ein DNA-Test bestätigte: Jene fünf Schafe einer Landwirtin, die Anfang April im obersteirischen Bezirk Murau in einer umzäunten Weide verendet und mit Bisswunden aufgefunden worden waren, sind von einem Wolf gerissen worden. Dies teilte das Büro von Agrarlandesrat Hans Seitinger (ÖVP) mit. Der Zaun war rund 1,20 Meter hoch gewesen, der Wolf hatte ihn offenbar mühelos überwunden.

Landesrat Seitinger bezeichnete es in der Aussendung vom Donnerstagabend als "untragbar", dass Raubtiere, die derartig grausame Tötungen von Zuchttierherden vornehmen, in unserem Land nicht bejagt werden dürfen". Es müsse rasch einen Schulterschluss zwischen dem Naturschutz und der Landwirtschaft geben. Insbesondere die Almbewirtschaftung werde bereits jetzt von vielen Bauern aufgrund dieser Ereignisse eingestellt.
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