Kitzbühel: Fünffach-Mord wegen Zucker-Krankheit?

Unzurechnungsfähig?

Kitzbühel: Fünffach-Mord wegen Zucker-Krankheit?

War der Todesschütze wegen seiner Diabetes-Erkrankung unzurechnungsfähig?

Ein blutiger Amoklauf wegen Diabetes? Ein Gutachten soll jetzt jedenfalls klären, ob der mutmaßliche Fünffachmörder von Kitzbühel wegen seiner Zuckerkrankheit bei den Todesschüssen unzurechnungsfähig war. Dies haben seine Verteidiger jüngst beantragt.

Wie berichtet, soll Andreas E. seine Ex-Freundin Nadine (19), deren Bruder und Eltern sowie ihren neuen Bekannten in einem Einfamilienhaus im Nobel-Skiort im Oktober vergangenen Jahres erschossen haben.

Bislang war von einem klassischen Eifersuchtsdrama ausgegangen worden. Kurz vor der Tat hatte der Maurer seine frühere Freundin mit ihrem Neuen zufällig in einem örtlichen Lokal getroffen. Mitten in der Nacht wollte er sie dann zur Rede stellen, wurde vom Vater aber weggeschickt.

Andreas E. stellte sich selbst der Polizei. Schon da war die Insulinpumpe des 25-Jährigen sichergestellt worden.

Ob die Zuckerkrankheit etwas mit der Bluttat zu tun hatte, soll geklärt werden. Das psychiatrische Gutachten steht noch aus.

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