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Roma-Attacke

Heftige Kritik an Lienzer Polizei

SOS-Mitmensch erwartet neue Untersuchungen in dem Fall.

In der Nacht vom 1. und 2. August attackierten mehrere Jugendliche in der Osttiroler Gemeinde Ainet eine Roma-Gruppe. "Zigeneur raus!" soll gerufen worden sein, mit Metallstangen wurden angeblich die Wohnwagen attackiert. Eine Anzeige wurde bisher nicht erstattet. Dies kritisiert die Menschenrechtsorganisation SOS Mitmensch scharf. Sie erhebt Vorwürfe gegen die Lienzer Polizei.

Sprecher Philipp Sonderegger: "Wir erwarten, dass der Sachverhalt von der Polizei gründlich erhoben und von der Staatsanwaltschaft insbesondere auf Nötigung,Verhetzung und Sachbeschädigung geprüft wird." Entgegen Polizeiangaben ging laut Aineter Bürgermeister Karl Poppeller eine Wohnwagenscheibe zu Bruch.

"Es ist der schale Eindruck entstanden, dass die Lienzer Polizei den Vorfall wegbürokratisieren will und über einige strafrechtlich relevante Umstände hinweg gesehen hat", so Sonderegger.



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