Polizei ermittelt

Pfefferspray-Vorfall in Fast Food-Lokal

Ein 47-Jähriger gab an, einen Pfefferspray unbedacht getestet zu haben.

Völs. Der Vorfall in einem Fast Food-Lokal im Tiroler Völs Freitagnachmittag, bei dem 33 Personen aufgrund einer Substanz über kurzzeitige Beschwerden geklagt hatten, ist offenbar endgültig geklärt. Nachdem bereits am Wochenende bekannt geworden war, dass ein Unbekannter aus einer faustgroßen Sprühdose einen Sprühstoß in eine Lebensmittelverpackung abgegeben hatte, meldete sich nun ein 47-Jähriger bei der Polizei. Er gab an, einen Pfefferspray unbedacht getestet zu haben.

Die Wirkung des Sprays habe er unterschätzt, ließ der Österreicher wissen. Gegen den Mann wurde ein vorläufiges Waffenverbot verhängt, berichtete die Exekutive am Montag. Der Pfefferspray wurde sichergestellt. Nach Abschluss der Ermittlungen werde der 47-Jährige der Staatsanwaltschaft Innsbruck angezeigt.

Durch eine Videoüberwachung war man auf die Spur des Mannes gekommen. Der 47-Jährige war in Begleitung einer Dame und eines Mädchens in dem Völser Lokal im Bezirk Innsbruck-Land gewesen. Nach Abgabe des Sprühstoßes verließen alle drei fluchtartig das Restaurant, hatte es geheißen. Am Sonntag folgte ein Zeugenaufruf durch die Ermittler.

Niemand musste ins Spital

Beim Eintreffen von Rettung, Polizei und Feuerwehr hatten sich die 33 Restaurant-Besucher bereits im Freien aufgehalten. Sie klagten über Husten, Kopfschmerzen und plötzlich auftretenden Schwindel. Die Betroffenen wurden versorgt, ins Krankenhaus musste niemand. Die Symptome besserten sich bzw. verschwanden relativ rasch. Nach einer Raumlüftung war das Lokal wieder begehbar.

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