Machbarkeitsstudie

Stadtseilbahn für Innsbruck "hängt in Luft"

Vorbild: Die Rittner Seilbahn in Bozen (Südtirol) wird sowohl von Gästen als auch Einheimischen genutzt.  

Innsbruck. Weltweit werden Seilbahnen als zusätzliches Öffi-Angebot in Städten beliebter: Branchenführer Doppelmayr baut immer mehr urbane Seilbahnen. Das Land Tirol steht der Idee von einer Stadtseilbahn, die Innsbruck mit dem östlichen Mittelgebirge verbindet, positiv gegenüber. Vor Jahren gab es bereits eine entsprechende Machbarkeitsstudie. Eine Nachfrage von ORF Tirol zeigt aber, dass die Pläne zwischen „Anfangsstadium“ und „verworfen“ schwanken. 

"Grundsätzlich wäre das eine klimaschonende Möglichkeit, die Stadteinfahrten, etwa Innsbruck Mitte, zu entlasten und zu überlegen, ob man dann überhaupt so viele Busse bräuchte, um Menschen aus dem östlichen Mittelgebirge in die Stadt zu befördern", sagt Verkehrslandesrat Rene Zumtobel (SPÖ).

"Wir setzen andere Prioritäten, bauen die Regionalbahn und Buslinien weiter aus, investieren in die Tram und in mehr Barrierefreiheit. All das bringt viel und ist verhältnismäßig billiger, als eine komplett neue Infrastruktur zu schaffen", winkt Innsbrucks Verkehrsstadträtin Janine Bex (Grüne) ab.

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