Symbolbild

Messerattacke

Tirolerin plädiert nach Gattenmord auf Notwehr

Nach dem Mord an ihrem Ehemann mit einem Messer in Tirol plädiert die mutmaßliche Täterin auf Notwehr.

Nach der tödlichen Messerattacke auf ihren Ehemann wurde am Montag über die mutmaßliche Täterin, die 39-jährige Ehefrau des Opfers, die U-Haft verhängt. "Es besteht der dringende Mordverdacht", erklärte Wilfried Siegele von der Innsbrucker Staatsanwaltschaft. Die Frau plädiere darauf, in Notwehr gehandelt zu haben. Nach ersten Obduktionsergebnissen sei der Mann infolge eines sechs Zentimeter tiefen Stichs in die Brust getötet worden.

Mit Küchenmesser erstochen
Zu dem Beziehungsdrama war es gegen 6.00 Uhr morgens in Volders im Tiroler Bezirk Innsbruck-Land gekommen. Dabei soll die Frau ihren 48-jährigen Ehemann im ersten Stock des Einfamilienhauses mit einem Küchenmesser erstochen haben. Die Hintergründe für die Bluttat waren weiterhin unklar. Die Tirolerin sei am Montag weiter einvernommen und auch gerichtsmedizinisch untersucht worden, teilte Siegele mit.

Streit als Auslöser
Auslöser für den Angriff war vermutlich ein heftiger Streit zwischen den Eheleuten. Die Frau hatte sofort nach der mutmaßlichen Attacke auf ihren Mann die Nachbarn verständigt, die sofort die Polizei alarmierten. Der Notarzt hatte noch versucht den Tiroler wiederzubeleben, allerdings ohne Erfolg. Er starb noch am Tatort. Der bereits volljährige Sohn des Paares befand sich zum Tatzeitpunkt nicht im Haus.

Sohn außer Haus
Das Paar hat einen bereits volljährigen Sohn, der sich zum Tatzeitpunkt aber nicht im Haus befand.

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