U2-Heldin: "War selbstverständlich“

Sex-Attacke vereitelt

U2-Heldin: "War selbstverständlich“

Zehn junge Männer belästigten eine Schülerin: Marianne G. verhinderte Schlimmeres.

Schülerin Saara L. war auf dem Heimweg und wartete in der U-Bahn-Station Volkstheater auf ihren Zug. Plötzlich umringten zehn junge Männer die Maturantin, rückten ihr immer näher und belästigten sie – ÖSTERREICH berichtete.

Spontan
Bevor Schlimmeres passieren konnte, griff Marianne G. ein: Die Stationsaufsicht der Wiener Linien hatte die bedrohliche ­Situation gesehen und entschied sich spontan für eine Lautsprecherdurchsage: „Sie werden beobachtet!“ Das reichte, um Saara L. aus ihrer Lage zu befreien. Die Männer flüchteten.

„Für mich war das ganz selbstverständlich“, sagte Marianne G. zu ÖSTERREICH. „Dass ich damit geholfen habe, freut mich.“ Auch die Wiener Linien sind stolz auf ihre Kollegin. Aber: „Jeder sollte sofort einen Notruf am Bahnsteig absetzen, wenn er etwas Auffälliges sieht“, so Wiener-Linien-Sprecher Dominik Gries.

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