Tisal EU-Bauer

Heftige Debatten auf Facebook

Villacher Fasching-Star nennt Flüchtlinge Sozialschmarotzer, die über uns herfallen

Das Posting des Fasching-Stars sorgt derzeit auf Facebook für heftige Debatten.

Ein Posting des als EU-Bauer bekannt gewordenen Villacher Fasching Stars Manfred Tisal sorgt derzeit im Netz für Wirbel. Beinahe 2.000 Likes und 700 Shares kann das Posting bereits für sich verbuchen. Der Inhalt des Textes wird indes kontrovers diskutiert. Es geht um das heikle Thema Flüchtlinge. Tisal hat diesbezüglich offenbar eine ganz klare Meinung:  

"Mich frisst ein bisschen der Neid"
„Tagtäglich sehe von meinem Balkon, wie Asylanten mit Adidasschuhen, Nike-Leiberln und Diesel-Jeans mit Smartphone und nagelneuen Bikes diskutierend vorbei gehen. Mich frisst ein bisschen der Neid. Nicht weil ich das nicht habe, sondern weil sie es gratis bekommen.“, schreibt der empörte Faschings-Star auf Facebook.

Im Zusammenhang mit der aktuellen Flüchtlingskrise erinnert sich Tisal an die Lebensgeschichte seines Vaters. Dieser war nach dem Zweiten Weltkrieg nach russischer Gefangenschaft zu Fuß nach Villach zurückgekehrt: "Er hat für sein Land gekämpft und wurde in den Jahren bis zu seinem Tod nur mit Worten belohnt. Aber er hat es mit seinem Obolus mit aufgebaut. Dafür gesorgt, das wir einer sozialen Sicherheit entgegenblicken können. Einer sozialen Sicherheit die uns jetzt weggenommen wird. Von Menschen die als politisch legitimierte Sozialschmarotzer über uns herfallen."

Heftige Debatten im Netz
Dass dieses Posting zu Kontroversen führen würde, war Tisal wohl selbst bewusst, denn im Anschluss an sein Posting betont dieser er wolle "nicht ins sogenannte populistische rechte Eck" gestellt werden. "Hier geht es um eine Frage der Gerechtigkeit und die sollte keine Parteienfrage oder eine Frage der Religion sein.", so Tisal.

Die Diskussionen werden trotzdem teils heftig geführt. Auf der einen Seite loben ihn seine Anhänger auf Facebook für seine ehrlichen Worte, auf der anderen Seite hagelt es wiederum Kritik.

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