Chronik

Wachpersonal bezahlte Teenager für Sex

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Eine 13-Jährige wurde von neun Securitys missbraucht.

Ein unglaublicher Missbrauchsskandal erschüttert die Stadt: Über Monate sollen neun Mitarbeiter des Securitydienstes eines Einkaufszentrums im Alter zwischen 22 und 48 Jahren in Wien-Landstraße ein 13-jähriges Mädchen sexuell missbraucht haben.

Alle Verdächtigen auf
 freiem Fuß angezeigt

Der Teenager hatte seit August engen Kontakt zu den Security-Leuten. Seitdem sind laut Aussagen der verdächtigen Männer Treffpunkte mit dem Mädchen vereinbart worden. Angeblich gegen Bargeld, das sie angeblich wegen ihrer Drogensucht brauchte, kam es dort zu sexuellen Kontakten mit der Unmündigen.

„Von beiden Seiten wurde allerdings angegeben, dass das Ganze freiwillig war“, sagte Polizeisprecher Patrick Maierhofer. Das Mädchen habe sich den Wachleuten gegenüber als 19 bzw. 20 Jahre alt ausgegeben. Maierhofer: „Das heißt, über die Schuldfrage muss das
 Gericht entscheiden.“

Weil die 13-Jährige noch unmündig ist, wurden die neun Männer bei der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des schweren Missbrauchs angezeigt. Allerdings alle auf freiem Fuß.

Das Einkaufszentrum hat umgehend reagiert: „Wir bedauern den Vorfall zutiefst“, heißt es. Nach Bekanntwerden habe man den Vertrag mit dem Security-Unternehmen gekündigt. Inzwischen bewachen Mitarbeiter eines anderen Unternehmens das Haus. „Wir wollen unseren Kunden auch weiterhin einen angenehmen und sicheren Aufenthalt ermöglichen.“

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