Wasserrohrbruch in Wels: Trinkwasser wird knapp

Notversorgung läuft

Wasserrohrbruch in Wels: Trinkwasser wird knapp

Die Bewohner werden dazu aufgerufen, sparsam mit Wasser umzugehen.

Ein massiver Wasserrohrbruch legt die Trinkwasserversorgung in Wels lahm. In der Nacht auf Montag schlug gegen 4 Uhr morgens das elektronische Warnsystem Alarm, weil die beiden Speicher-Tanks mit je fünf Millionen Liter Fassungsvermögen nicht mit Wasser versorgt werden konnten.

Der Wasserrohrbruch hat drastische Folgen: In Wels, Thalheim und Steinhaus wird das Trinkwasser knapp. Es läuft eine Notversorgung. Bewohnung wurden indes aufgefordert, sparsam mit dem Wasser umzugehen. Derzeit sollen keine Pools eingelassen werden, auch die Bewässerung der Gärten und ähnliche Tätigkeiten sollen ausgesetzt werden.

Unterirdischer Bruch

"Wir haben die Notversorgung eingeschalten, das heißt, unsere zusätzlichen Brunnen sind als Reserve in Betrieb - das wird ausreichen", erklärte Johann Reifeneder von der EWW-Gruppe, die Wels mit Wasser versorgt.

Das T-Rohr dürfte unterirdisch gebrochen sein. Die Stelle müsse aufgebaggert werden, um den Schaden begutachten zu können. Derzeit ist noch unklar, wie lange die Reparaturarbeiten andauern.

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