Wiener (35) in Haft

Wegen Zigarette: Streit in U-Bahn-Station eskalierte

Ein 58-Jähriger wurde bei der Auseinandersetzung am Kopf verletzt. 

Die Polizei wurde am Sonntagnachmittag aufgrund eines Raubes im Bereich der U-Bahn-Station Hütteldorfer Straße alarmiert. Ein 58-jähriger Österreicher mit offensichtlichen Kopfverletzungen gab an, von seinem Bekannten mit Faustschlägen attackiert worden zu sein.

Bei der Auseinandersetzung soll es um eine Zigarette gegangen sein. Anschließend habe der Angreifer den Rucksack des Opfers entrissen und sei damit geflüchtet. Beamte des Stadtpolizeikommandos Fünfhaus konnten den Verdächtigen unweit des Tatortes mit dem Rucksack anhalten und festnehmen.

Bei dem Wiener (35) wurde eine Alkoholisierung von 2 Promille festgestellt. Zu den Vorwürfen war er nicht geständig. Im Zuge der weiteren Sachverhaltsklärung stellte sich heraus, dass es zwischen den beiden Männern nur wenige Stunden zuvor bereits im 15. Bezirk zu einer Rauferei gekommen war. Die Ermittlungen in dem Fall laufen. Sowohl das Opfer als auch der Täter sind obdachlos. Der 58-Jährige lehnte eine Versorgung durch den eingetroffenen Rettungsdienst ab.

Der Schläger wurde wegen des Verdachts des Raubes angezeigt und über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt überstellt.

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