Der Strafsenat der Fußball-Bundesliga hat eine Entscheidung in der Causa um die jüngsten Derby-Vorfälle von Fans des SK Rapid vertagt.
Dies gab die Liga nach der Sitzung des Senat 1 am Montagabend bekannt. Das Urteil soll nun am Dienstag bekannt gegeben werden. Rapid droht eine Sperre des Heimsektors für drei Spiele ebenso wie eine Geldstrafe von bis zu 150.000 Euro oder auch mögliche Geisterspiele.
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Beim 348. großen Wiener Derby am 15. Februar bei der Austria waren aus dem Rapid-Fansektor in den finalen Spielminuten Böller und andere pyrotechnische Gegenstände aufs Feld geflogen und auch im angrenzenden Sektor gelandet. Die Partie wurde vom Referee für rund zehn Minuten unterbrochen. Die Austria gewann das Spiel 2:0. Zwei Personen wurden laut Polizeiangaben durch pyrotechnische Gegenstände verletzt, außerdem gab es 117 Anzeigen - 21 strafrechtliche und 96 verwaltungsrechtliche.
Rapid traf am Tag nach den Vorkommnissen eine erste Entscheidung. Als eine erste konkrete Maßnahme wird der Club bei Auswärtsderbys bis auf Weiteres davon Abstand nehmen, das Kartenkontingent für den Gästesektor abzurufen. Diese Entscheidung werde zumindest für die kommenden drei Jahre gelten, konkretisierte der Verein wenige Tage später.