Nach Derby-Schlappe

Rapid gewinnt das Krisenduell gegen WAC mit 2:0

Der SK Rapid hat seine Sieglos-Serie nach zwölf Partien gebrochen. 

Die Hütteldorfer gewannen am Samstag das Heimspiel gegen den WAC durch Tore der eingewechselten Matthias Seidl (72.) und Daniel Nunoo (92.) 2:0 und holten damit im Kampf um eine Teilnahme an der Meistergruppe der Fußball-Bundesliga drei wichtige Punkte. Während Grün-Weiß zwei Runden vor der Teilung zumindest für einen Tag Sechster ist, fehlen den Wolfsbergern schon vier Zähler auf einen Platz unter den Top 6.

Beim ersten vollen Rapid-Erfolg unter Neo-Trainer Johannes Hoff Thorup saßen nur 10.425 Zuschauer im Stadion. Sechs Tage nach den Derby-Randalen war der Block West nur im oberen Drittel gefüllt, darunter prangte ein großes Transparent mit der Aufschrift "Wir distanzieren uns in aller Deutlichkeit von diesen sportlichen Leistungen."

Hoff Thorup setzte Seidl vorerst auf die Bank, dafür begann Andreas Weimann in seiner erst dritten Partie seit seinem Wechsel zu den Wienern als Kapitän. Der Offensivmann blieb wie seine Kollegen weitgehend harmlos, etwas gefährlicher war in einem niveauarmen Match der WAC. Rapid-Goalie Niklas Hedl wurde bei Schüssen von Marco Sulzner (9.) und Erik Kojzek (11.) geprüft. Rapid hatte in der ersten Hälfte nur einen Freistoß-Aufsitzer von Bendeguz Bolla zu bieten, den WAC-Schlussmann Nikolas Polster parierte (27.).

Diabate schrammte an Gelb-Rot vorbei

Einen Aufreger gab es noch in der 42. Minute, als der mit Gelb vorbelastete WAC-Profi Cheick Diabate gegen Lukas Grgic hart einstieg, aber mit einer Verwarnung davonkam. Diabate blieb zur Pause in der Kabine - ebenso wie der enttäuschende Rapid-Rekordeinkauf Tobias Gulliksen, der durch Seidl ersetzt wurde.

Am Spielgeschehen änderte sich dadurch zunächst nichts, mit Ausnahme eines Kopfballs von Kojzek genau auf Hedl (50.) war praktisch nichts los. Erst die Hereinnahme von Rapids Petter Nosa Dahl brachte den Umschwung. Der wiedergenesene Norweger zog in seiner ersten Aktion auf der linken Seite davon und brachte den Ball im zweiten Versuch zu Seidl, der ins lange Eck vollendete.

Danach konnte der WAC nicht mehr zulegen. Rapid schlug aus einem Konter durch Nunoo, der Polster mit einem Schuss aus spitzem Winkel düpierte, noch einmal zu. Während Rapid den ersten Sieg unter Hoff Thorup bejubelte, hat der WAC aus den jüngsten zehn Bewerbspartien nur einen Erfolg geholt. Die Kärntner müssen sich auf einen Startplatz in der Qualifikationsgruppe einstellen.

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