Hauseinsturz in Wien

"Weinende und verzweifelte Menschen überall"

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ÖSTERREICH-Reporterin Saskia Aberle war vor Ort und sprach mit Anrainern.

"Weinende Menschen. Verzweifelte Anwohner" - so beschreibt ÖSTERREICH-Reporterin Saskia Aberle die Lage auf der Mariahilfer Straße rund um die Hausnummer 182. Dort ist am Samstag Vormittag nach einer Explosion ein Haus eingestürzt . ÖSTERREICH-Reporterin Aberle berichtet von ihren Eindrücken.

Eine Frau versuchte verzweifelt ihre Freundin
"Eine Frau ist mir entgegen gelaufen und hat laut nach ihrer Freundin, die in dem betroffenen Haus wohnt, gerufen. Ein Feuerwehrmann hat sie zur Seite geschoben", so Aberle. Sie hat versucht mit der aufgebrachten Frau zu reden und sie zu beruhigen. "Ich habe ihr gezeigt, wo die Polizei steht. Die Polizei wird sich sicher um sie und ihre Freundin kümmern, habe ich der Dame gesagt." Ob die verzweifelte Frau ihre vermisste Freundin gefunden hat, weiß unsere Reporterin leider nicht.

Staubwolke legte sich über Straße
Alle anderen Anwohner, mit denen unsere Reporterin gesprochen hat, standen noch unter Schock. Die Anrainer beschrieben die Explosion so: "Es gab einen lauten dumpfen Knall - als ob ganz Wien zur gleichen Zeit eine Silversterbombe losgelassen hätte." Einige Anwohner haben daraufhin sofort ihre Türen und Fenster geschlossen, andere Menschen sind auf die Straße gelaufen. Die Leute, die zum Zeitpunkt der Explosion auf der Straße waren, haben unserer Reporterin eine dichte Staubwolke, die sich über die Straße legte, beschrieben.

"Das Atmen fiel schwer"
Die Leute haben kaum Luft bekommen - auch noch eine Stunde nach der Explosion fiel das Atmen eher schwer. "Der Dreck und der Schutt liegen meterweit um das zerstörte Haus herum", so ÖSTERREICH-Reporterin Saskia Aberle. Die Druckwelle der Explosion war so stark, dass die Einlagen der Nachbargeschäfte zertrümmert wurden, Fensterscheiben sind zerbrochen.

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