Wieder blutiger Banden-Krieg bei U6-Station

Kampfhund auf Polizisten gehetzt

Wieder blutiger Banden-Krieg bei U6-Station

Wieder kam es bei der U6 zu einer Straßenschlacht.

Hier beginnt in Wien der Wilde Westen. Bei der U-Bahn-Station Josefstädter Staße in Ottakring – gerade einmal zwei Gehminuten vom Tatort des grauenvollen Mordes am Brunnenmarkt vor knapp zwei Wochen entfernt – eskalierte am Pfingstsonntag wieder einmal die brutale, sinnlose Gewalt.

Drogenszene entlang der U-Bahn außer Kontrolle
War es damals die Einzeltat eines Kenianers, der eine Wienerin unglaublich brutal erschlug, lieferten sich jetzt zwei jener Gruppen eine Straßenschlacht, die dafür sorgen, dass die U-Bahnlinie U6 entlang des Wiener Gürtels für die Polizei zum Kriegsgebiet wurde: Insgesamt mehr als 25 Personen, laut Augenzeugen etwa acht nigerianische Asylwerber, die sich hier als Drogendealer etabliert haben, und bis zu 20 einheimische Suchtkranke, die deren Kunden sind, gingen aufeinander los.

Polizist wehrt Kampfhund mit Pfefferspray ab
Zunächst soll ein Nigerianer einem Suchtkranken eine Jägermeister-Flasche an den Kopf geworfen haben. Die Antwort: Ein Österreicher drohte mit Mord an seinen Kontrahenten – dann prügelten sie alle wüst mit den Sesseln eines nahen Würstelstands aufeinander ein.

Als ein Dutzend Polizisten eingriff, flohen die meisten. Doch ein Wiener Junkie hetzte seinen Kampfhund auf einen Polizisten. Dieser schlug Tier und Herrl mit Pfefferspray in die Flucht. Die Bilanz: Anzeigen gegen vier Nigerianer und einen Wiener. Opfer hat sich keines gemeldet. (gaj)

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