Burkini-Trägerin empört: 'Nackt-Affäre' in Simmeringer Bad

Fühlte sich belästigt

Burkini-Trägerin empört: 'Nackt-Affäre' in Simmeringer Bad

Wie nackt darf man in einem Bad sein?

Wien. Im Simmeringer Hallenbad kam es zu einem Eklat. Eine Burkini-Trägerin und ihr Sohn fühlten sich von einer Frau belästigt. Susanne S hat sich wie viele Male davor auch, in der Umkleidekabine des Schwimmbads umziehen wollen. Da die Frauen- und Männer-Garderoben getrennt sind, hatte Susanne S keine Bedenken sich umzuziehen. Falsch gedacht.

Burkini-Trägerin fühlte sich belästigt

Susanne S. hatte aber nicht mit einer Frau und ihrem Sohn gerechnet. Trotz der Trennung der Umkleidekabinen fühlte sich eine Burkiniträgerin und ihr kleiner Sohn von Susanne S. Nachktheit angegriffen. Susanne S versteht die Welt nicht mehr. Die 57-Jährige ist seit Jahren schon im Simmeringer Bad und bis zu dieser einen besonderen Situation hatte die Frau noch nie Probleme gehabt.

Wie nackt darf man im Bad sein?

Das Gesetz bzw. die Badeverordnung ist hier ganz klar. Die Schwimmhallen in den Wiener Bädern dürfen nicht nackt betreten werden. In den Garderoben, vor allem weil in den allermeisten Fällen die Garderoben getrennt sind, darf man aber sehr wohl unbekleidet sein.

Mit dem Burkini im Schwimmbad

In Wiener Bädern sind Burkinis erlaubt, allerdings muss es ein "echter Burkini" sein. Mit anderen Worten muss er aus synthetischen Badeanzugstoff bestehen. Nicht erlaubt ist das Schwimmen in "nachgemachter" Kleidung, also mit einer "Leggings" und einem Shirt aus Baumwolle. Das würde als Straßenkleidung bewertet werden und wäre dementsprechend verboten.

FPÖ Wien sieht Vorfall als gescheiterte rot-grüne Ausländerpolitik

Als symptomatisch für die gescheiterte rot-grüne Zuwanderungs- und Integrationspolitik bezeichnet der geschäftsführende Wiener FPÖ-Obmann, Vizebürgermeister Dominik Nepp, die Unverschämtheit der Burkini-Trägerin im Simmeringer Bad.

 „SPÖ und Grüne haben es in Wien weit gebracht, wenn jetzt integrationsunwillige radikal islamische Zuwanderer der eigenen Bevölkerung vorschreiben wollen, was sie zu tun und lassen haben. Genau vor diesen dramatischen Entwicklungen hat die FPÖ immer gewarnt, während SPÖ-Bürgermeister Ludwig und die Grünen diese Zuwanderer in unsere Stadt eingeladen haben“, kritisiert Nepp.

Der Vizebürgermeister richtet dieser Bevölkerungsgruppe eine klare Botschaft aus. „Wer unsere mitteleuropäischen Sitten nicht akzeptiert und sich hier nicht anpassen will, ist in dieser Stadt unerwünscht. Diese Islamistin sollte Wien besser heute als morgen verlassen. Denn in ihrer Heimat kann sie ihre radikalen Islam-Fantasien gerne ausleben, aber hier nicht“, betont Nepp.

Der Wiener FPÖ-Chef fordert ein Burkini-Verbot in den Wiener Bädern. „Oft entsprechen diese Kleidungsstücke nicht den hygienischen Vorschriften und außerdem haben solche Verhüllungen in unserer freien Gesellschaftsordnung nichts verloren“, so Nepp.

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