Geheime Studie: So gefährlich ist Ihr Bezirk

18,6 % mehr Raubdelikte

Geheime Studie: So gefährlich ist Ihr Bezirk

„Nur für den dienstlichen Gebrauch“, steht als „Wasserzeichen“ diagonal über jeder Seite der aktuellen Geheimstudie über die Entwicklung der Kriminalität in Wien – ÖSTERREICH liegt dieses Dokument trotz der strengen Strafandrohung für die Weitergabe vor.

Und weil die Wiener ein Recht darauf haben zu wissen, wie gefährlich ihr Bezirk ist und welche Entwicklung die Kriminalität nimmt, legen wir die Daten offen.

Zwischen Ende November 2018 und Ende Mai 2019 gab es demnach insgesamt 84.334 Straftaten, die in Wien angezeigt wurden – erfreulicherweise um 6,7 Prozent weniger als im selben Vergleichszeitraum der Vorjahre.

Grund zum Jubeln gibt es dennoch keinen: Auch wenn es ein Wirrwarr bei Detaildaten gibt, ist klar, dass die Zahl der Einbrüche in Wohnhäuser – betroffen ist vor allem die Donaustadt – um 14,5 Prozent auf 544 Fälle explodierte. Die Zahl der Kellereinbrüche schnellte gar von 2.557 auf 3.142 hinauf – ein alarmierendes Plus von 22,6 Prozent. Hier ist Favoriten am stärksten betroffen, die meisten ausgeforschten Täter stammen aus Polen (262), die zweitmeisten aus Österreich (70).

Die Zahl der Wohnungseinbrüche sank dagegen um 2,6 Prozent auf immer noch hohe 1.699 Fälle.

Raubüberfälle. Besonders alarmierend: Die Zahl der Raubdelikte stieg um 18,6 Prozent auf 655 Delikte an. Hier „führt“ Österreich (194) bei den Tätern klar vor Serbien (39). Die Zahl der Banküberfälle hat sich auf vier verdoppelt. Die Überfälle auf Geschäfte explodierten regelrecht um 114,8 Prozent auf 81 Straftaten – hier war Rudolfsheim am stärksten betroffen.

(Josef Galley)

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