Protest gegen rechten Professor
Antifa-Demo blockierte Hörsaal der Uni Wien
Seit Wochen werden seine Vorlesungen von Demonstranten gestürmt. Nun erlebt der Protest von linken Aktivisten gegen den "rechten Professor" Lothar Höbelt an der Uni Wien einen neuen Höhepunkt. Am Dienstag gegen 16 Uhr kam es zu einer weiteren Aktion, die von der linken "Autonomen Antifa" unter anderem auf Twitter organisiert wurde. Rund 200 Anhänger marschierten in die Uni und blockierten die Eingänge zum Hörsaal in dem der FPÖ-nahe Professor seine Vorlesung halten sollte. Immer wieder skandierten sie Parolen, um sich gegen Höbelt und Rechtsextreme auf der Uni auszusprechen.
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Prompt war auch die Exekutive vor Ort. Mehrere Beamte der Wiener Polizei, sowie der WEGA rückten an. Allerdings gab es keine Anzeichen für eine Eskalation. Es deutete auf ein friedliches Ausklingen der Besetzung hin.
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Die Vorlesung von Höbelt wurde übrigens abgesagt. Schon seit November werden die Vorträge des Uni-Professors gesprengt. Die Demonstranten stoßen sich daran, dass Höbelt damals bei der FPÖ-nahen Herbstakademie zum Thema "Volk" gemeinsam mit als rechtsextrem eingestuften Personen wie etwa Götz Kubitschek aufgetreten ist - und trotzdem seine "kruden Thesen" an der Uni verbreiten darf, teilten sie mit. Die Höbelt-Gegner sehen akuten Handlungsbedarf und betonen: "Rechtsextremes Gedankengut und Holocaust-Verharmlosung dürfen keinen Platz an Hochschulen haben".
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