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Anrufer aus Wien lockte Schweizer in 'Goldfalle'

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Ermittlern aus Wien gelang es, eine internationale Betrügerbande auszuheben. 

Wien/Bern. Die Krimi­nellen, die in Belgien, den Niederlanden und Österreich sitzen (und alle einem ex-jugoslawischen Clan zuzurechnen sind), schafften es, einen wohlhabenden Schweizer nach mehreren kleinen Vorausgeschäften in ein Hotel nach Genua zu locken, um ihm für 240.000 Franken (fast eine Viertelmillion Euro) Goldbarren abzukaufen, die der Schwei­zer mitbringen sollte. Dort ging der Deal tatsächlich über die Bühne, allerdings bemerkte der Verkäufer erst nachher, dass sämtliches Bargeld, das er in einem Beutel bekommen hatte, Falschgeld war. Der Mann erstattete keine Anzeige. Erst als die Wiener ­Ermittler Hinweise auf den Betrug erhielten, rückte der Schwei­zer mit seiner Geschichte heraus. Der Anrufer aus Wien wurde bereits verurteilt, zwei Komplizen sind noch flüchtig. 

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