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Straßenschlachten zu Silvester

Ausschreitungen: Bezirksvorsteher für mehr Polizei in Favoriten

Favoritens Bezirksvorsteher Marcus Franz fordert nach den Ausschreitungen der Silvesternacht zusätzliche Polizei-Planstellen.

Eine Spur der Verwüstung zogen Randalierer in der Silvesternacht in Wien-Favoriten. Die Vandalen demolierten Auslagenscheiben, ­Automaten, Zeitungsständer, Bänke und sprengten Mistkübel. Sogar der Christbaum mitten am Platz wurde mit Benzin übergossen. Danach gingen sie mit Böller auf Polizisten und Passanten los.
 
© TZOE/Larissa Eckhardt
 
Die Polizei fasste neun Verdächtige (zwei ­Österreicherinnen, zwei Iraker und fünf Syrer im ­Alter von 14 bis 29 Jahren). Insgesamt gab es 16 Anzeigen. Darunter ist jener Syrer (21), der mit einem Mist­kübel versuchte, die Scheibe eines Juweliers einzuschlagen – ein Video davon ging viral –, und auch Polizisten mit Knallkörpern bewarf. Die Polizei geht von bis zu 40 Beteiligten aus.
 
Nun äußert sich auch Bezirksvorsteher Marcus Franz zur Ansage Nehammers, wonach uniformierte Sondereinheiten und Ermittler in zivil schwerpunktmäßige Kontrollen in Favoriten durchführen werden. „Ich gehe davon aus, dass die Ankündigung auch bedeutet, dass es endlich mehr Polizei-Planstellen für Favoriten geben wird. Seit Jahren setze ich mich für eine Aufstockung der bisherigen Planstellen von 300 auf 500 ein – leider gab es dazu von Innenminister Karl Nehammer nur leere Versprechungen. Ob es diesmal ernst gemeint ist, wird sich zeigen. Die Geduld der Favoritnerinnen und Favoritner ist jedenfalls am Ende“, so Franz.
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