Taucherin tot: Kapitän gibt sich Schuld

Wienerin auf Bali getötet

Taucherin tot: Kapitän gibt sich Schuld

Eine österreichische Touristin wurde bei Bali beim Auftauchen von einem Boot gerammt.

Der Kapitän des Schnellbootes (32), das am vergangenen Montag die gebürtige Wienerin Kerstin K. (35) vor der Insel Nusa Penida bei Bali beim Auftauchen anfuhr und tödlich am Kopf verletzte, hat sich nun zu den Vorwürfen geäußert. Der 32-Jährige befindet sich in Haft und wird sich wegen fahrlässiger Tötung verantworten müssen. Die 35-Jährige hatte eine aufblasbare Signalboje an die Oberfläche geschickt, um ihr Auftauchen zu signalisieren.

Einvernahme

„Er wusste nicht, dass er das Opfer getroffen hatte. Er gestand, dass er seine Aufmerksamkeit auf die nautischen Geräte und die Umgebung gerichtet hatte“, sagte der Polizeichef von Nusa Penida, Ketut Suastika, gegenüber lokalen Medien.

Lebensgefährte

Die Ermittlungen laufen. Bisher wurden sechs Zeugen zu dem Unfall befragt. Darunter befindet sich auch der Lebensgefährte des Opfers. Der Polizist durchlebte den Horror vor Ort und hatte den Bootsführer noch zugerufen stehen zu bleiben. Doch der reagierte nicht.

L. Eckhardt

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