Brutaler Tierquäler ausgeforscht

Wien

Brutaler Tierquäler ausgeforscht

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Ein grausamer Tierquäler ist ausgeforscht – zweiter Täter wird noch gesucht.

Wien. Als eine Anrainerin einer Wohnhausanlage in Brigittenau ihr Altpapier entsorgen wollte, traute sie ihren Augen nicht. Im Papiercontainer lag ein verschnürter Plastiksack – darin fand die Frau ein hilfloses Baby-Kätzchen.

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Brutaler Tierquäler ausgeforscht

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Die Dame handelte rasch: Sie rief die Tierrettung der Stadt Wien, die das Kätzchen zur Untersuchung und weiteren Betreuung ins TierQuartier Wien brachte.

Ganz ähnlich war wenige Tage zuvor der Fall einer kleinen Bulldogge gelegen – ÖSTERREICH berichtete. Das fast noch neugeborene Hündchen war von einem brutalen Tierquäler einfach in den Biomüll geworfen worden. Das Hundemädchen wurde komplett verängstigt, panisch und erheblich verletzt von Hausbewohnern aufgefunden. Als die Tierrettung sie abholte, zitterte die Fellnase am ganzen Körper und blutete aus den Ohren.

Inzwischen ist die kleine Hündin im TierQuartier am Weg der Besserung. Der Schock über die unfassbare Brutalität mancher „Tierhalter“ sitzt bei den Tierschützern tief:

Tierquäler ausgeforscht: 7.500 € Strafe drohen

„Ich bin einfach nur fassungslos, wie viele Menschen sich ihrer Tiere entledigen“, so Thomas Benda, Betriebsleiter des TierQuarTiers Wien.

Jedenfalls gehen die Tierschützer jetzt in Kooperation mit den Behörden massiv gegen die gewissenlosen Tierquäler vor: Der Besitzer der ausgesetzten französischen Dogge ist aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung ausgeforscht worfen. Der Fall liegt bei den Behörden – es droht eine Strafe von 7.500 Euro.

Wer die Besitzer der ausgesetzten Katze kennt, wird um sachdienliche Hinweise unter 01/4000 80 60 gebeten.

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