Kulinarische Vielfalt zwischen alpiner Handschrift und globaler Aromatik: Über 115 Restaurants, 58 Haubenbetriebe und ein klares Ziel: Spitzenküche für alle erlebbar machen.
Die 32. Restaurantwoche präsentiert sich 2026 so facettenreich wie nie zuvor. 115 teilnehmende Restaurants – darunter 58 ausgezeichnete Haubenbetriebe – zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig, international und zugleich saisonal verwurzelt die österreichische Gastronomieszene ist.
Mit dabei sind über 20 neue Lokale, die erstmals Teil der Restaurantwoche sind, darunter das peruanische Szene-Restaurant Pisqu, das vielfach ausgezeichnete Opus by Nicolaus Engel, Schatz imHof sowie die Taverna by Andreas Flatscher.
Was einst als Initiative zur Förderung der gehobenen Küche begann, hat sich längst zum bedeutendsten Kulinarik-Event des Landes entwickelt.
Saisonale Handschrift als Qualitätsversprechen
Im Zentrum der diesjährigen Ausgabe steht eine konsequente Frühlingsausrichtung. Bärlauch, Spargel, junge Kräuter, Rhabarber und zarte Gemüsesorten ziehen sich als roter Faden durch zahlreiche Menüs. Die Bandbreite reicht von klassisch-österreichischen Interpretationen bis hin zu modernen, international inspirierten Kompositionen. Saisonale Produktorientierung ist dabei kein Trend, sondern Ausdruck eines klaren Qualitätsanspruchs.
Globale Aromatik trifft österreichische Identität
Neben der klassischen österreichischen Küche prägen internationale Konzepte das Gesamtbild: Japanische Izakaya-Elemente, peruanische Ceviche-Interpretationen, vietnamesische Suppen, koreanische Bibimbap-Variationen oder brasilianische Aromatik spiegeln die kulturelle Offenheit der heimischen Restaurantszene wider.
Ein perfektes Gericht allein reicht heute nicht mehr. Gäste suchen Atmosphäre, Emotion, Inszenierung, kurz: ein Erlebnis. Laut Zukunftsinstitut entwickelt sich die Spitzengastronomie zunehmend zum „Showgourmet“, einem Format, das alle Sinne anspricht und Erinnerungen schafft.
Die Restaurantwoche entwickelt sich zunehmend zu einer Plattform globaler Geschmackserlebnisse. Sie macht kulinarische Erlebnisse österreichweit zugänglich, vom Haubenrestaurant in der Stadt bis zum kulinarischen Geheimtipp am Land.
Fazit
Die 32. Restaurantwoche steht für Qualität, Vielfalt und kulinarische Identität. Sie zeigt eine Gastronomie, die saisonal denkt, international kocht und regional verwurzelt bleibt. Damit unterstreicht sie einmal mehr ihre Rolle als bedeutendstes Kulinarik-Event Österreichs.