Im Rahmen eines Besuchs am Universitätsklinikum Krems informierte sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner über die Weiterentwicklung des Standorts im Zuge des Gesundheitsplans 2040+.
Im Mittelpunkt standen der gezielte Ausbau der onkologischen Versorgung, moderne Operationstechniken sowie die nachhaltige Absicherung der Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung Niederösterreichs.
„Niederösterreich wächst und wird älter. Damit ändert sich auch der Bedarf an medizinischer und pflegerischer Versorgung. Mit dem Gesundheitsplan 2040+ bündeln wir gezielt Expertise und Ressourcen, um eine hochwertige, wohnortnahe Gesundheitsbetreuung langfristig sicherzustellen“, betonte die Landeshauptfrau. Spezialisierung schaffe Routine und Routine schaffe Qualität – ganz nach dem Motto: „Was man oft macht, macht man gut.“ Patientinnen und Patienten dürften darauf vertrauen, von den besten Expertinnen und Experten ihres jeweiligen Fachgebiets behandelt zu werden.
Das Universitätsklinikum Krems zählt zu den Leitbetrieben im niederösterreichischen Gesundheitswesen. 1.387 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hier beschäftigt, die im Vorjahr 209.829 ambulante Kontakte und 21.980 stationäre Aufenthalte betreut haben. „Was hier tagtäglich geleistet wird, verdient höchsten Respekt. Ich bin tief beeindruckt von Professionalität, Menschlichkeit und Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die täglich ihr Bestes geben, um ihre Patientinnen und Patienten zu versorgen.“
Im Zuge ihres Besuchs nahm die Landeshauptfrau auch zur aktuellen Gastpatienten-Debatte Stellung. Im Vorjahr wurden am Universitätsklinikum Krems 520 stationäre Patientinnen und Patienten aus Wien behandelt, zusätzlich gab es 2.155 ambulante Kontakte von Wienerinnen und Wienern. „Medizinische Versorgung darf keine Frage der Postleitzahl sein. In Niederösterreichs Spitälern fragen wir nicht nach dem Meldezettel, sondern wie wir helfen können. Und wir werden nicht lockerlassen, bis das auch in Wien wieder selbstverständlich ist.“
Die Klinische Abteilung für Orthopädie und Traumatologie ist ein wesentlicher Bestandteil der Klinik. Seit der Zusammenführung von Orthopädie und Unfallchirurgie im Jahr 2022 wird die Abteilung von Dietmar Dammerer geleitet. 2025 wurden 2.767 Operationen durchgeführt, darunter 650 Eingriffe im Bereich der Endoprothetik sowie 35 Tumorprothesen-Operationen.