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Nach langwierigen Ermittlungen

Drei Jugendliche nach schwerem Raub beim Wiener Augarten ausgeforscht

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Die Jugendlichen hatten einen 29-Jährigen Mitte Februar attackiert. Das Verbrechen wurde nach langwierigen Ermittlungen geklärt.

Drei Jugendliche, die Mitte Februar im Augarten-Bereich in Wien-Leopoldstadt einen 29 Jahre alten Mann mit Faustschlägen und Fußtritten traktiert und ihm seine Wertsachen abgenommen hatten, sind nun ausgeforscht worden. Auf die Spur des Trios kam man dank eines Lichtbildes aus einem Bankomaten, das einen der Verdächtigen zeigte, wie die Landespolizeidirektion am Donnerstag mitteilte.
 
Die Festgenommenen - zwei 16-jährige Afghanen und ein 17 Jahre alter Syrer - waren am 16. Februar kurz nach Mitternacht auf den stark alkoholisierten Mann losgegangen, nachdem dieser an einem Bankomaten Geld behoben hatten. Ein Foto, das bei diesem Vorgang angefertigt wurde, führte letztlich zu den Tatverdächtigen. Direkt neben dem Mann hatte sich einer der 16-Jährigen postiert, der von der Bankomat-Kamera miterfasst wurde. Nach langwierigen Ermittlungen konnte die Identität des Burschen geklärt werden - wie sich herausstellte, befand sich der 16-Jährige zu diesem Zeitpunkt wegen anderer Raubdelikte bereits in Haft.
 
Zu dem rund zweieinhalb Monate zurückliegenden Raub befragt, war der 16-Jährige laut Polizei gleich geständig und gab auch seine beiden Mittäter preis. Der zweite 16-Jährige saß ebenfalls bereits wegen mehrere Gewaltdelikte in Haft, der auf freiem Fuß befindliche 17-Jährige soll die ihm angelastete Tat mittlerweile auch zugegeben haben.
 
Der ausgeraubte 29-Jährige hatte sich selbstständig in ein Krankenhaus begeben, nachdem ihm das Trio mit Gewalt Bargeld, ein Mobiltelefon und eine Sonnenbrille abgenommen hatte. Das Spital erstattete Anzeige, da der Mann Hämatome und Abschürfungen aufwies, die auf körperliche Übergriffe schließen ließen. Aufgrund seiner Alkoholisierung hatte der 29-Jährige keine Angaben dazu machen können, was ihm widerfahren war.
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