Gasexplosion Wien Wieden

Vermutlich in Stiegenhaus verschüttet

Gasexplosion: Hinweise auf weitere vermisste Person

Es soll Anzeichen dafür geben, dass sich jemand zum Unglückszeitpunkt im Stiegenhaus befunden hat.

Wien. Nach der Gasexplosion in Wien-Wieden könnte es neben der Person, die möglicherweise verschüttet wurde und nach der am Donnerstag im Schutt vor dem betroffenen Wohnhaus von Einsatzkräften der Wiener Berufsfeuerwehr gegraben wurde, eine weitere Vermisste geben. Entsprechende Hinweise hätten sich "verdichtet", sagte Feuerwehr-Sprecher Gerald Schimpf Donnerstagmittag.
 
Demnach gab es Anzeichen, dass sich jemand zum Unglückszeitpunkt im Stiegenhaus befunden hat. Der oder die Betreffende sei zunächst nicht als vermisst gemeldet worden, sodass er/sie vorerst niemandem abging. "Die konkrete Position ist nicht bekannt", sagte Schimpf. Die Rettungsmannschaften würden auch in dem Bereich intensiv suchen, in dem eines der beiden Stiegenhäuser eingestürzt ist.
 
Da befürchtet werden muss, dass das Haus in der Preßgasse zur Gänze einstürzt, hat sich die Feuerwehr mittlerweile mit zusätzlichen Kräften verstärkt. Ein Kran mit Drehleiter wurde an den Unglücksort gebracht, die Feuerwehrmänner wurden mit Leinen gesichert, sodass sie - sollten während der Bergungsarbeiten Trümmer vom Dach oder der beschädigten Fassade fallen - rasch ins Freie gezogen werden können.
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