Happy End für "Grusel"-Christbaum

Baum vor Wiener Rathaus

Happy End für "Grusel"-Christbaum

Als der diesjährige Wiener Christbaum am Dienstag aufgestellt wurde, war das Entsetzen groß.

Wien. Die Wiener ließen kein gutes Haar an ihrem offiziellen Christbaum, als er am Dienstag dieser Woche am Rathausplatz aufgestellt wurde. Als „gerupftes Huhn“, „Krüppelfichte“ und „Trauerweide“ bezeichneten User auf oe24.at den Baum, im Voting sagten 88 Prozent, der aus Metnitz in Kärnten stammende Christbaum sei ein Flop. „Ein paar Extensions und dann wird das schon“, schrieb ein User scherzhaft zur Baum-Debatte – und hatte recht damit.

Nachdem der Baum aufgestellt war, rückten die Stadtgärtner der MA 42 an und brachten den 28 Meter hohen Baum in Form. An Seilen hingen sie in luftiger Höhe im Baum, überprüften den Baum auf Schäden, die er beim Fällen und während des 300 Kilometer langen Transports erlitten hatte.

Die Ersatzäste hatten die Metnitzer dazugegeben

Wo es notwendig war, tauschten die „Beauty Docs“ abgebrochene Äste aus und pfropften neue in den Stamm, um dem Baum wieder ein gleichmäßiges und dichtes Nadelkleid zu verpassen. Die Ersatzäste hatten die Metnitzer bei der Anlieferung übrigens gleich mit dazugepackt. Die Schönheitskur war erfolgreich: Am Samstag präsentierte sich die 150 Jahre alte Fichte in prächtiger Form. Jetzt wird der Baum geschmückt, damit er ab dem 17. November, dem Tag der Illuminierung, Weihnachtszauber versprüht. 



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