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Illegales Glücksspiel bei Razzia auf Wachtelfarm entdeckt

Die Finanzpolizei im Amt für Betrugsbekämpfung deckte einen besonders skurrilen Fall von illegalem Glücksspiel in Wien auf: Im Rahmen der Kontrolle einer Wachtelfarm ohne Gewerbeberechtigung wurden fünf Glücksspielgeräte entdeckt, die sofort aus dem Verkehr gezogen wurden.

Als wäre eine Wachtelfarm in Wien-Penzing nicht ungewöhnlich genug, ist bei einer Kontrolle in dem Mehrparteienhaus Ende Jänner ein illegales Glücksspiel aufgeflogen, hieß es am Freitag in einer Aussendung des Finanzministeriums. Bei fünf betriebsbereiten Spielautomaten wurde der Stecker gezogen.

Es drohen Strafen nach dem Glücksspielgesetz von bis zu 150.000 Euro. 

Es drohen Strafen nach dem Glücksspielgesetz von bis zu 150.000 Euro.
 

© BMF/Finanzpolizei

Polizei und das Büro für Sofortmaßnahmen hatten die Wachtelfarm unter die Lupe genommen, da der Verdacht der illegalen Gewerbeausübung bestand. Dabei entdeckten sie die Glücksspielautomaten und alarmierten die Finanzpolizei. Die Automaten wurden durch eine Videokamera überwacht und laut den anwesenden Spielern dürfte die Auszahlung durch einen Hintermann erfolgt sein.

Die Geräte wurden überprüft und beschlagnahmt. Den Betreibern drohen Strafen von bis zu 150.000 Euro."Illegales Glücksspiel wird fernab jeglichen Spielerschutzes betrieben und kann Existenzen zerstören", meinten Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) und Staatsekretärin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP).

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