ESC in Wien

Eurofan House eröffnet: Familiäre Alternative zur ESC-Fanmeile

Das Eurofan House im Wien Museum startete am Montag mit Tschechiens ESC-Hoffnung Daniel Žižka voll durch.

Mit dem Eurofan House im Wien Museum am Karlsplatz hat die Bundeshauptstadt seit Montagmittag neben der großen Fanmeile am Rathausplatz auch eine etwas ruhigere und familiärere Alternative zu bieten. Bis Samstag lockt die Location viele Song-Contest-Acts und natürlich -Fans. Es soll ein Treffpunkt und Austauschforum werden. Erster Gast war der tschechische Starter Daniel Žižka, der sich als etwas müder, aber dankbarer und geduldiger ESC-Kämpfer im vollen Haus präsentierte.

Eurofan House
© APA/HANS KLAUS TECHT

Eurofan House
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Für den Start machte das sonst montags geschlossene Wien Museum eine Ausnahme und öffnete den dritten Stock mit seinem Vortragssaal, dem Café und der einen schönen Blick auf die Host-City bietenden Dachterrasse. Für das - ausgenommen am Finaltag - jeweils in etwa von Mittag bis zum Abend reichende Programm zeichnen der ORF, das internationale ESC-Fan-Medium "Wiwibloggs" sowie auch Österreichs ESC-Fanclub OGAE (Organisation Générale des Amateurs de l'Eurovision) verantwortlich.

Flexible Änderungen und großer Andrang zum Auftakt

Schon rund eine Stunde vor Programmstart stellten sich zahlreiche Interessentinnen und Interessenten vor dem Eingang des Museums an. Es dauerte dann auch nicht lange, bis sich der Saal nahezu randvoll gefüllt hatte - mit Personen verschiedensten Alters, gewandet zwischen bunt und verrückt gestylt bis hin zum Alltagsoutfit. Dass die Abläufe hier nicht ganz in Stein gemeißelt sind, wurde rasch klar, denn statt Rumäniens Vertreterin Alexandra Căpitănescu und Norwegens Jonas Lovv wurden kurzerhand Albaniens Kandidat Alis und Maltas Aidan angekündigt.

Eurofan House
© APA/HANS KLAUS TECHT

Eurofan House
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Žižka resümierte die Eröffnung am gestrigen Sonntag als langen Abend mit vielen Fragen. Das Treffen mit den Fans sei nun eine Art "Aufladestation" für ihn. Der 23-Jährige verwies auf tägliche Gesangsstunden, die ihn für den Auftritt am Donnerstag (14. Mai) im zweiten Halbfinale fit halten sollten. Im Gespräch mit "Wiwibloggs" gab Žižka Einblicke in das Entstehen seines Songs "Crossroads", die Bühnenshow und in den lebensverändernden Moment, an dem er erfahren hat, er nach Wien zum ESC fahren wird.

ESC-Acts geben sich Klinke in die Hand

Die organisierten Treffen mit den Fans sind als eine Art Mischung aus öffentlichen Interviews, die auch online übertragen werden, und der - ebenso durchgetakteten - Möglichkeit, Fotos mit Starterinnen und Startern zu ergattern. Im Fall von Žižka ging das, ob des allgemeinen Andrangs, nur im Gruppenformat. Am späteren Nachmittag wird noch Österreichs ESC-Hoffnung Cosmó zum Fanbad erwartet. Zum Drüberstreuen ist dann auch noch einer der großen Stars und Mitfavoriten des 70. Eurovision Song Contest in Wien angesagt: die australische Popsängerin Delta Goodrem.

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