Von 9. bis 19. April findet das 34. Jüdische Filmfestival Wien im Votiv Kino, Metro Kinokulturhaus und Studio Molière statt. Mehr als 30 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme bilden eine Rundumschau des jüdischen Lebens weltweit, Diskussionsveranstaltungen laden zu Diskurs und Debatte ein.
Das Jüdische Filmfestival Wien (JFW 2026) steht für furchtlose, selbstbestimmte Debatten. Der Festivalschwerpunkt kontroverses Kino stellt demgemäß mit israelischen und jüdischen Filmen, die für Diskussionen und Absagen gesorgt haben, die Frage nach der Diskursbereitschaft in der Kinokultur. Auf dem Programm stehen unter anderem folgende Filmproduktionen:
- The Sea (IL 2025)
- Wir sind noch da (AT 2025)
- A Letter to David (IL 2025)
- Holding Liat (IL 2025)
- Before the Revolution (IL 2013)
- Oxygen (IL 2025)
- Lost in Territories (IL 2025)
- The Bibi Files (US 2024)
- Israel: Ministers of Chaos (FR/IL 2024)
- Where to? (IL/GER 2026)
- Disposable Humanity (US 2025)
- Nicht verstummt (AT 2013)
- All I Had Was Nothingness (FR 2025)
- Nuremberg (US 2026)
- Leben und Überleben (AT 2025)
- Mariana’s Room (FR 2025)
- Lost In Territories (IL 2025)
- Cupcakes (IL 2013)
- A Serious Man (US 2009)
Ergänzend wird es Einführungsvorträge, Gespräche mit Filmschaffenden und drei Paneldiskussionen zum Thema Nahost geben, welche sich perspektivisch mit friedlicher Koexistenz, Entpolarisierung und dem Sicherheitsgefühl in der Diaspora befassen. Mit Vorfilmen und einem Kurzfilmprogramm wird zudem dem Filmnachwuchs eine Leinwand geboten.